Schieder (lig). Das Paddel fest in der Hand und angefeuert von dem sogenannten Trommler, gaben die Akteure im Drachenboot alles, um als Erster die Ziellinie zu überqueren. 24 Firmenteams aus dem Raum Lippe und Bad Pyrmont waren mit von der Partie.
Nach einem Vorbereitungstraining am Freitagnachmittag wurde es dann am Samstagvormittag ernst. Ausgetragen wurden erst die Vorläufe, dann die Platzierungsrennen und anschließend die Finalläufe. Stets zwei Boote traten gegeneinander an und der Jubel war groß, wenn das eigene Rennen gewonnen wurde. "Es macht riesigen Spaß", meinte Matthias Müller, Gesamtbetriebsratsvorsitzender des Klinikum Lippes nach dem ersten Lauf. Es ginge schon in die Arme, was dem Einen mehr dem Anderen weniger ausmache, erzählte er auf Nachfrage wie anstrengend es sei. "Das gemeinsame Event fördert extrem den Teamgeist und ich lerne Kollegen kennen, mit denen ich im Alltag vielleicht nicht so viel zu tun habe", sagt er und verweist darauf, dass das Klinikum drei Standorte in drei Orten habe. Am Uferrand tummelten sich die einzelnen Mannschaften, bereiteten sich auf ihren Lauf vor oder schauten wie die Konkurrenz sich schlägt. Wobei sich die Teams gerne auch Namen in Bezug aus ihre Herkunft oder ihrer beruflichen Tätigkeit gaben. So hieß das Team der Stadt Lügde zum Beispiel "Osterraddampfer" in Anlehnung an die "Osterräderstadt" oder das Klinikum Lippe "Drachenboot". Am Ende ging der Sieg an die "Flying Phoenix", das Team eines Elektronikherstellers.
