WUNSTORF (tau). Mehr als 20 Zuhörer haben beim jüngsten Macher-Treffen im Café Central gelernt, auf was sie achten müssen, wenn sie bei der örtlichen Presse mit Nachrichten aus ihren Vereinen, Unternehmen oder Institutionen Gehör finden wollen. Der langjähriger Redakteur Albert Tugendheim gab Tipps und Hinweise, wie man den Redaktionsmitarbeitern vor Ort die Arbeit erleichtern kann.
Wichtig seien Informationen mit Nachrichtenwert und die zeitnahe Zusendung, betonte der Journalist. Beim Schreiben einer Pressemitteilung seien die berühmten W-Fragen als Richtschnur hilfreich: Was, wann, wo, wer und warum. Wichtig sei es auch, die Nachricht immer an den Anfang einer Mitteilung zu stellen. Der erste Satz einer E-Mail entscheide oft, ob diese weitergelesen werde, betonte der erfahrene Zeitungsmacher. Auch zu digitalen Veränderungen in der Zeitungsbranche konnte Albert Tugendheim informieren. Zeitung online zu lesen sei mittlerweile zu einer gewissen Selbstverständlichkeit geworden, doch die Erfahrung zeige auch, dass viele die Papierversion immer noch bevorzugten. Auch Journalisten machen Fehler. Unter "Perlen des Lokaljournalismus" gibt es im Internet ausreichend Lesestoff zum Schmunzeln. Komische Ausrutscher, verunglückte Schlagzeilen oder andere sprachliche Patzer laden zum Kopfschütteln, aber auch herzhaftem Lachen ein. Beim nächsten Macher-Treffen am Mittwoch, dem 10. August, stellt die Leiterin des Bau-Hofes Dani Machthaler, das Kinder- und Jugendzentrum an der Maxstraße vor. Geplant sind ein Rundgang, anschließend gibt es Pizza aus dem eigenen Backofen auf dem Außengelände. Beginn ist wie immer 18.30 Uhr. Anmeldungen sind unter friedlies@reschke-pr.de unbedingt erforderlich.