Lage. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eröffnet am Donnerstag, 28. Juli, um 18 Uhr seine neue Sonderausstellung "Grüner Teppich für Afghanistan" im LWL-Industriemuseum Ziegeleimuseum Lage. Das Projekt "Grüner Teppich für Afghanistan" hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf die Probleme in diesem Land aufmerksam zu machen und insbesondere die afghanischen Frauen zu unterstützen. Krieg und Terror bestimmen seit vielen Jahrzeh nten das Leben in Afghanistan. Heute ist die Infrastruktur weitgehend zerstört. Afghanistan ist ein karges, überwiegend graues Land. Im Gegensatz dazu erscheint Europa verschwenderisch grün. Dieser Kontrast inspirierte 2006 Pascale Goldenberg und Gudrun Seng zu dem solidarischen Kunstprojekt. Eine textile Mitmachaktion, die eine symbolische Brücke baut zwischen beiden Welten. Im Gegensatz zum roten Teppich, der für Staatsoberhäupter und Filmstars ausgerollt wird, ist der grüne Teppich der armen Bevölkerung Afghanistans gewidmet. Er besteht aus vielen 15 mal 15 Zentimeter großen Textilquadraten, die von afghanischen Frauen und hunderten Unterstützern weltweit gestaltet wurden. 36 Bahnen machen jetzt im LWL-Industriemuseum Ziegeleimuseum Lage Station. Neben den bereits bestickten Ausstellungs-Quadraten gibt es Blanko-Stücke, die die Besucher nutzen können, um ihre eigenen textilen Kreationen zu entwerfen. Sie werden für zukünftige Stationen der Ausstellung in die Teppichbahnen eingenäht. Bei der Eröffnung, zu der Interessierte herzlich eingeladen sind, werden Ute Koczy von Terre des Femmes – Menschenrechte für die Frau und Vertreter des Afghanischen Kulturvereins einführende Worte sprechen. Zu sehen ist die Ausstellung "Grüner Teppich für Afghanistan vom 28. Juli bis 25. September im LWL-Industriemuseum Ziegeleimuseum Lage.
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Grüner Teppich für Afghanistan
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