LANDKREIS (gr). Für Eltern und Angehörige der sogenannten ABC-Schützen beginnt jetzt die "heiße Phase". Es folgt die Vorbereitung auf den nächsten großen Schritt ihres Kindes - die Einschulung. Der Kontaktbeamte der Polizei Nienburg, Polizei-oberkommissar Volker Conrad, möchte daher bei dem Übergang vom Kindergarten in die Schule mit einigen Tipps behilflich sein.
Thema Schulweg: Für die Schulanfänger stellt der neue Weg oftmals die größte Herausforderung dar. Er bedeutet auch einen "großen Schritt" in einen anderen Lebensabschnitt. Oberkommissar Conrad betont daher: "Dieser Weg will gelernt sein! Je besser ein Kind seinen Schulweg kennt, umso eher kann es diesen auch mal ohne Begleitung von Erwachsenen gefahrlos zurücklegen." Eltern sollten somit weit vor der Einschulung den sichersten Schulweg ermitteln. Das ist sicherlich nicht immer der kürzeste, aber der Weg, bei dem alle Straßenquerungen durch Ampeln oder Zebrastreifen gesichert sind. Das Schulwegtraining sollte auch möglichst schon vor dem Schulstart beginnen. Ein einmaliger "Spaziergang" reicht allerdings nicht aus. Eltern sollten den Weg mindestens fünf- bis zehnmal gehen. Sie sollten auch auf mögliche Gefahrenstellen hinweisen und diese erläutern. Danach sollten sie nach einigen Durchgängen einen "Rollentausch"vollziehen und sich den Schulweg von ihrem Kind erklären lassen. So stellen sie fest, ob es alles verstanden hat. Volker Conrad gibt weiterhin den Hinweis, dass Kinder immer den Bürgersteig auf der zur Straße abgewandten Seite benutzen sollen. Abschließend weist der Polizist noch darauf hin, dass die ABC-Schützen den Straßenverkehr allein schon durch ihre Körpergröße mit einer ganz anderen Perspektive wahrnehmen, was von den Eltern immer bedacht werden sollte. Für weitere Nachfragen von besorgten Eltern steht der Kontaktbeamte Volker Conrad unter der Telefonnummer 05021/9778232 gerne zur Verfügung.