Oerlinghausen (kd). 35 Seniorinnen und Senioren waren bei der Freiwilligen Feuerwehr Oerlinghausen zu Gast und informierten sich über die Wichtigkeit von Rauchmeldern in Wohnungen und Häusern. Ab 2017 sind solche stillen Retter in allen Wohnungen Pflicht. Nicht nur deshalb ist es ratsam, Rauchmelder vorzuhalten. Mit einer Powerpoint-Präsentation verdeutlichte Detlev Schewe als Fachmann aus Leopoldshöhe, wie tödlich und schnell wirkend Rauchgase sind. "Brandrauch ist immer giftig; der dritte Atemzug ist schon tödlich", erklärte er. Die meisten Brandtoten sind in Wirklichkeit rauch vergiftete Personen. Oft werden sie im Schlaf überrascht, wie die Statistik beweist. Tagsüber brechen 65 Prozent aller Brände aus, nachts sind es 35 Prozent bei den tödlichen Unfällen ist das Verhältnis umgekehrt. Unter reger Beteiligung der Anwesenden wurden die häufigsten Brandursachen wie Defekte an elektrischen Geräten, offene Feuerstellen (besonders an Weihnachten), Rauchen im Bett, unsachgemäßer Gebrauch von Spraydosen und zündelnde Kinder genannt. Auch dazu erhielten die Seniorinnen und Senioren Kenntnis von beeindruckenden Erfahrungen der Feuerwehrleute. Gastgeber und Feuerwehrleiter Thomas Kronshage betonte, dass eine Schaumstoffmatratze bereits nach zwei Minuten lichterloh brenne und in vier Minuten einen Totalbrand auslöse. Selbstverständlich interessierte die Besucher auch die Fahrzeuge. Allerdings sind wegen des derzeitigen Erweiterungsbaus die meisten Einsatzwagen ausgelagert. Aber der Großleiterwagen und ein Spezialeinsatzfahrzeug beeindruckten mit Größe, Leistungszahlen und ihrer Ausstattung. Ein gemütliches Kaffeetrinken, das die SPD-Mitglieder Doris Letmathe, Erika Obermark und Ruth Breuer mit selbstgebackenem Kuchen vorbereitet hatten, bildete den Abschluss. Bruno Heinz Weber bedankte sich als Vorsitzender der AG 60 plus mit der Hoffnung, dass "alle den wichtigen Ratschlägen folgen". Die nächste Veranstaltung der AG 60 plus am 18. August 2016, statt und verbindet Freizeitfreude und Kunsterlebnis.
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Rauchmelder retten Leben
Die SPD-AG 60 plus informierte sich aus erster Hand
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