Kreis Lippe (nr). Sie hat in weiten Bereichen die Wertigkeit Lippes in vielerlei Hinsicht nachhaltig gefördert und vorangebracht: die Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe hat in 15 Jahren 151 Projekten aus den Bereichen Wissenschaft, Bildung und Kultur den Weg geebnet und mit 7,2 Millionen Euro Starthilfe gegeben. Für Stiftungsrat, Kuratorium und Wegbegleiter ein wichtiger Grund, Bilanz zu ziehen und gemeinsam auf die Zukunft anzustoßen. Mit 4,5 Millionen Euro für 34 Projekte floss ein Großteil der Summe in Wissenschaftsprojekte. Bildungsprojekte wurden in 53 Projekten mit 2 Millionen Euro gefördert und der kleinste Förderbereich mit 735.000 Euro ging an 64 Projekte im Bereich Kultur. "Die Projekte, die die Stiftung Standortsicherung fördert, müssen drei Kriterien erfüllen", erklärte Dr. Axel Lehmann, der als Landrat auch gleichzeitig Vorsitzender des Stiftungsrates ist. "Sie müssen gemeinnützig sein, sich nachhaltig für den Kreis Lippe auswirken und sie müssen nach der Anschubfinanzierung auf eigenen Beinen stehen können." Das gilt auch für weitere 334 Projekte, die über sieben Treuhandstiftungen und Stiftungsfonds eine Fördersumme von rund 1,4 Millionen Euro erhielten. Bei weitem nicht jedes Projekt wird aber von Stiftungsrat und Gremium durchgewunken, so der Landrat. Besonders über die Förderhöhe werde gerne und ausgiebig diskutiert. Auch das Gremium unter der Leitung von Gründungsmitglied Dr. Albert Hüser brächte sich seit Gründung der Stiftung mit fundiertem Wissen über die freie Wirtschaft beratend ein. So seien eine ganze Reihe von Projekten auf den Weg gebracht worden, die Lippe weiter voran gebracht hätten. "Da stechen die Stiftungsprofessuren an beiden Hochschulen oder die Mitbegründung des "zdi-Zentrum Lippe Mint", das den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs in der Region fördert, sicherlich heraus", so Dr. Lehmann. Aber auch etliche andere Förderbeispiele, wie das "Haus der kleinen Forscher" in den lippischen Kindertagesstätten und Grundschulen oder das Zuhörkompetenzprojekt "Lippe lauscht mit Lilo Lausch" seien für die Entwicklung Lippes wegweisend. Die Geschäftsführung hat aber nicht nur die einzelnen Projekte im Blick, sondern legt einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit auf die Generierung von Zustiftungen, vor allem in der Form von Treuhandstiftungen, wie der "Dr. Karl Fischer-Stiftung", die bereits 2003 gegründet wurde. Dabei verwaltet die Stiftung ein Treuhandvermögen von rund 4,6 Millionen Euro. Der Blick auf die Zahlen in einer Niedrigzinsphase sei aber auch für eine Stiftung ziemlich ernüchternd, weiß die Geschäftsführerin der Stiftung, Dr. A. Heinrike Heil. "Das Thema Fundraising ist für uns aktueller denn je. Derzeit geht es uns im Vergleich zu anderen Stiftungen aber gut und wir schütten jährlich einen sechsstelligen Betrag aus, ohne das Stiftungskapital anzugreifen." 20 Millionen Euro bildeten im Jahr 2001 das Anfangskapital der Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe. Ein kleiner Teil des Betrags stammte aus dem Verkaufserlös der Anteile des Kreises an der Wesertal GmbH. Unter dem Motto "Wir Lipper gemeinsam ins 21- Jahrhundert", entstand so die langfristige und strukturelle Förderung des Standortes Lippe. Für mehr Transparenz ist zum Jubiläum auch die Internetpräsenz überarbeitet worden. Die Projektdatenbank listet dort unter anderem über 150 geförderte Projekte auf und ist gleichermaßen Informationsgeber für etwaige Projektanfragen. Zu finden ist sie unter "www.lippeimpuls.de".
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Die Wertigkeit nachhaltig gefördert
Stiftung Standortsicherung fördert seit 15 Jahren Wissenschaft, Bildung und Kultur
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