1. Stadt bleibt bei Fluxx am Ball

    Die Notfallkinderbetreuung soll trotz Personalmangels weiterhin bestehen

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    WUNSTORF (tau). Die Stadt möchte auch weiterhin beim Kindernotfallbetreuungsprojekt Fluxx mitmachen. Vor zwei Jahren trat die Kommune dem Programm der Region bei und empfiehlt nun den politischen Gremien, sich für eine Fortsetzung zu entscheiden. Eine erste Bilanz für Wunstorf zeige, dass das Angebot durchaus auf Zuspruch trifft. Für den Zeitraum 1. Januar 2015 bis 30. September 2015 liegen aktuelle Zahlen vor. Demnach habe es im Rahmen des Projektes Kontakt mit 25 Eltern aus Wunstorf gegeben. Sieben Eltern haben die Notfallbetreuung in Anspruch genommen. Insgesamt entstanden daraus 46,5 Betreuungsstunden.

    Seit Oktober 2015 bis einschließlich Mai 2016 haben 16 Familien aus Wunstorf Beratungskontakt zu Fluxx aufgenommen, was noch einmal 14 Stunden Kindernotfallbetreuung erforderlich machte. Außerdem fand eine erste Fluxx-Beratung und Vermittlung zur Betreuung von Angehörigen statt. Für die Betreuung außerhalb des familiären Wohnraumes soll in Wunstorf noch eine sogenannte Backup-Liste erstellt werden. Hierzu finden in der nächsten Zeit Gespräche statt. Vorstellbar wären Räume in den Kindertagesstätten oder den Jugendzentren. Allerdings fehlt zur Zeit das Personal. Die drei Ehrenamtlichen, die bislang zur Verfügung standen, haben ihre Tätigkeit aus persönlichen Gründen eingestellt. Deshalb werde im Augenblick nach Ersatz Ausschau gehalten. Insgesamt gab es im ersten Projektjahr (September 2014 bis August 2015) 734 Beratungsleistungen (Kontakte). Davon waren 47 Prozent Alleinerziehende, 52 Prozent Paarfamilien und 1 Prozent Großeltern. Es kam zu 127 Betreuungseinsätzen, so dass 565,5 Betreuungsstunden entstanden sind. Die durchschnittliche Betreuung liegt bei 4,2 Stunden pro Einsatz. Als Gründe für die Inanspruchnahme wurde 67 mal berufsbedingt, 28 mal Krankheit/Unfall, 19 mal Streik, 14 mal Ausfall der Regelbetreuung und 8 mal sonstiges angegeben. In der Region kann das Projekt auf 29 Fluxx Ehrenamtliche zurückgreifen. Insgesamt sind 10 (Stand 31. August 2015) Betriebe Fluxx-Partner, darunter über das KRH auch der Standort Psychiatrie in Wunstorf. In der nächsten Sitzung des Sozial-, Kultur- und Sportausschuss am 13. September wird das Projekt und die bisherige Bilanz noch einmal ausführlich vorgestellt. Foto: tau

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