1. Sole und Kneipp

    Förderantrag wird gestellt

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    Bad Salzuflen (go). Sole und Salz sollen Bad Salzuflen positiv abheben von den anderen 350 Heilbädern und Kurorten in Deutschland. "Wir haben hier ein Doppelprädikat, das es zu nutzen gilt", sagte Kurdirektor Stefan Krieger. Der Rat der Stadt Bad Salzuflen hat entsprechend am 6. Juli beschlossen, dass die Stadt für das Erlebnisraumkonzept Sole und Kneipp für Kurpark und Wandelhalle einen Förderantrag stellt und den erforderlichen städtischen Eigenanteil bereitstellt.

    Bei einer 80 %igen Förderung beträgt der städtische Eigenanteil rund 395.000 Euro (Höhe der Gesamtinvestition: rund 1,975 Millionen Euro). Das Konzept sieht eine Nutzung der Wandelhalle als Erlebniszentrum Sole und Kneipp sowie als Versammlungsstätte vor. Dabei soll auch der Trinkbrunnenausschank revitalisiert werden. Der Kurpark soll weiterhin als Park mit "therapeutischem Nutzen" ausgestaltet sein. Der kleine Kupark-See wird eine Kneipp-Insel mit Kneipp-Pavillon erhalten. Weitere begehbare Info- und Erlebnispavillons mit Glasdach sollen im Kurpark errichtet werden. Grüne, FDP, CDU und SPD befürworteten das Konzept, wobei sich Volker Heuwinkel (CDU) optimistischer äußerte als Eduard Böger (SPD). Letzerer sagte: "Das Konglomerat aus Sole und Kneipp mag greifen. Es ist zumindest eine Chance, darauf zu setzen." Die Piraten und Friedrich-Wilhelm Biermann lehnten den Antrag ab. Die Linke und die Freien Wähler enthielten sich.

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an