Lemgo. Eingebrochen, erwischt, abgehauen, angefahren und eingesperrt. Für einen mutmaßlichen Einbrecher, der in der Nacht zum Donnerstag, 14. Juli, vor der Polizei wegrannte, endete die Flucht zunächst im Klinikum und dann in einer Zelle der Polizei. Gegen 2 Uhr wurde die Polizei alarmiert, dass ein Unbekannter in ein Einfamilienhaus im Großen Schratweg eingebrochen ist und sich noch vor Ort aufhält. Sofort rückte die Polizei mit mehreren Fahrzeugen aus. Bei der Anfahrt zum Tatort bemerkte eine Streife wie der Täter aus dem Haus kam und flüchtete. Während die Streife mit weiteren Unterstützungskräften in der Dunkelheit die Verfolgung aufnahm, lief der mutmaßliche und völlig dunkel gekleidete Täter dann –über die zu dieser Uhrzeit nicht ausgeleuchtete Straße und – direkt vor einen anderen Streifenwagen. Der Beamte bremste zwar noch bis fast zum Stillstand ab, dennoch fiel der Verfolgte auf die Motorhaube und von dort aus in die Windschutzscheibe. Der verletzte Unbekannte wurde sofort durch die herbeigerufene Notärztin untersucht und ins Klinikum gefahren. Dort stellte sich dann heraus, dass die Verletzungen leichter Art sind und der Mann haftfähig ist. Es handelt sich um einen 30-jährigen Nordafrikaner, der im Anschluss an die Untersuchungen festgenommen wurde. Bei sich hatte er Gegenstände, die vermutlich aus dem Wohnhaus im Großen Schratweg stammen. Die Ermittlungen dauern an.
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Einbrecher wird auf der Flucht von Streifenwagen erfasst
Unbeleuchtete Straßen werden Dieb zum Verhängnis
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