1. Kunterbuntes Fest der Freude

    Reformierte Gemeinde feierte drei Tage lang

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    Schötmar (rto). Alle zwei Jahre, diesmal zum ersten Mal über drei Tage, feiert die reformierte Kirchengemeinde in Schötmar ihr Gemeindefest. Mit unterschiedlichen Programmen an jedem einzelnen Tag wollten die Verantwortlichen möglichst viele Menschen erreichen.

    "Die Gemeinde hat sich verändert, es gibt viele neue Menschen mit unterschiedlicher Herkunft. Da nicht alle zu einer Veranstaltung in die Kirche kommen, haben wir uns entschlossen, dorthin zu gehen wo die Menschen sind", sagte Superintendent Andreas Gronemeier zu Beginn der Veranstaltungen am Freitag in der Grundschule Wasserfuhr. Dort hatten die Schule, die OGS, der Kindergarten und ”Pro Regio” als Betreiber des Jugendtreffs in Ehrsen zu einem gemeinsamen Fest unter dem Motto "Komm wir wollen Freunde sein” eingeladen. Für die Unterhaltung zum Auftakt sorgten Andreas Gronemeier, die Trommelgruppe Kindergartens und Luc Kiefer aus der Klasse 4c. Der talentierte 10-Jährige, der an diesem Tag auch seinen Geburtstag feierte, hat sich das Gitarrespielen autodidaktisch angeeignet und überzeugte im Rahmen der Veranstaltung noch mit zwei Solo-Einlagen. Anschließenden wurde dann auf dem Schulhof und in der Schule mit unterschiedlichen Aktionen gefeiert. Die Bands ”Lightness”, und ”Staylion” der Kirchengemeinden Schötmar und Sylbach sowie die Rockbands "Red Eagles” und ”Hidden Chaos” der Musikschule sorgten am Samstagnachmittag für Festival-Feeling auf dem Kirchplatz. Die "Vantasten” bereiteten am frühen Abend auf das ”Rudelgucken” zum EM-Halbfinale” im Gemeindehaus vor. Den Abschluss der Großveranstaltung bildeten am Sonntag das gemeinsame Frühstück und der Festgottesdienst. Am Nachmittag gab es noch ein gut besuchtes Kaffeetrinken, das allerdings die Besucher wegen eines starken Regenschauers aus dem Cafegarten in die Häuser trieb. Ein Konzert für Orgel Trompete und Chor, dessen Kollekte zur Unterstützung von Flüchtlingsfamilien genutzt werden soll,beendete das Fest. "Freitag und Sonntag war der Besuch gut, am Samstag hätten es ruhig ein paar Besucher mehr sein können", sagte Pfarrer Matthias Schmidt am Sonntag resümierend.

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