Lemgo . Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst rufen seit 1998, mit Zustimmung der Betroffenen, die Notfallseelsorger der christlichen Kirchen und Gemeinden zur "Seelischen Ersten Hilfe" an die Unglücksorte. Seit Juni gehören auch Antje Höper, Dr. Katharina Kleine-Vennekate, Heike Meier und Silke Seidlitz zu diesen Ersthelfern. Sie haben eine umfängliche Fortbildung durchlaufen, für ihre Aufgaben als fachkundige Helferinnen für Menschen aller Konfessionen, die von schweren Unfällen, plötzlichen Todesfällen, Erleben grausamer Gewalt seelisch schwer getroffen sind. "Lipper lassen keinen zurück"– das gilt insbesondere im Angesicht von extremem Erleben. Pfarrer Christoph Pompe, Leiter der Notfallseelsorge Lippe: "Wir alle machen unsere Arbeit in der Notfallseelsorge ehrenamtlich – Tag und Nacht. Ungefähr 100 Mal pro Jahr werden wir angefordert. Die eigene Sicherheit und seelische Gesundheit muss bei dieser Arbeit unter anderem durch verlässliche gegenseitige Unterstützung absolut sicher gewährleistet sein. Wir freuen uns auf unsere neuen Kolleginnen und ihren Beitrag dazu".
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Vier neue Notfallseelsorgerinnen
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