Kreis Lippe. Mehrere Einheiten lippischer Feuerwehren und des Technischen Hilfswerkes haben am vergangenen Wochenende im Rahmen Bezirksreserve-Einsatzes Hilfskräfte im Kreis Borken bei Unterwettereinsätzen unterstützt. Blieb die heimische Region von größeren Folgen der ergiebigen Regenfälle glücklicherweise verschont, standen an der Issel mehrere Orte unter Wasser. Darüber hinaus drohten Deiche zu brechen. Um die Hilfskräfte dort abzulösen, wurde um Uterstützung aus Lippe gebeten. Am Samstagvormittag trafen sich die Einheiten der Feuerwehren aus Lemgo, Kalletal, Lügde, Schlangen, Barntrup, Bad Salzuflen, Detmold und Oerlinghausen an der Rettungswache in Schötmar um den ersten Teil des Verbandes zu stellen. Auf ging es in Richtung holländische Grenze. Zwei weitere Züge aus Gütersloh stießen auf der A 2 zu den Lippern und vervollständigten den Verband. Erstes Etappenziel war das Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld. Dort bekamen die Einsatzkräfte einen ersten Einblick in die Lage und die Fahrzeuge wurden aufgetankt. Anschließend wurde der Verband nach Isselburg verlegt. Dort war es die Aufgabe der Kameraden die Uferböschung der Issel zu befestigen und zu halten. Normalerweise führt dieser Fluss ca. 30 cm Wasser. Inzwischen war der Pegel aber auf gut zwei Meter angestiegen. Ein Bruch der Uferbefestigung hätte verheerende Folgen für den unmittelbar angrenzenden Stadtteil und einen nahegelegenen Industriebetrieb gehabt. In Zusammenarbeit mit dem THW wurden Pontons mit je einer Palette Sandsäcke beladen, diese ca. 1000 Meter flussabwärts gebracht, und mit den dortigen Einsatzkräften verbaut. Ein Transport der Sandsäcke über den Landweg war nicht möglich, da die Uferböschung schon zu stark aufgeweicht und undicht war. Nach 24 Stunden war für die lippischen Kameraden der Einsatz beendet.
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Großer Einsatz an der Issel
Feuerwehrleute unterstützten Hilfskräfte im Kreis Borken
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