Oerlinghausen (kd). Der 14. Juni ist alljährlich der Weltblutspendetag. Es ist der Geburtstag von Karl Landsteiner (1868 bis 1943), der die verschiedenen Blutgruppen entdeckte. Der Gedenktag soll darauf hinweisen, wie wichtig das Spenden von Blut nach wie vor ist. Auch in Oerlinghausen hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) kürzlich wieder gesammelt. Der medizinische Bedarf an Spenderblut sei in Deutschland weiterhin hoch, sagte die Oerlinghauser Blutspendebeauftragte des DRK, Ingrid Mertens. Blutkonserven und Medikamente aus Blutbestandteilen sind nach schweren Unfällen und bei größeren Operationen lebensrettend. Sie werden auch zur Behandlung verschiedener Erkrankungen, wie zum Beispiel bei bösartigen Tumoren, immer wieder dringend benötigt. In Deutschland sind Menschen im Alter von 18 bis 68 Jahren zur Blutspende zugelassen. Frauen dürfen vier Mal, Männer sechs Mal im Jahr Blut spenden. "Bundesweit spenden aber nur drei Prozent der Bevölkerung, die anderen 97 Prozent erwarten, dass sie im Falle eines Falles Blut erhalten", sagte Ingrid Mertens. Zum jüngsten Termin in der Heinz-Sielmann-Schule sind 111 Personen erschienen, unter ihnen waren fünf Erstspender. Es konnten 103 Blutkonserven entnommen werden. Drei besonders eifrige Blutspender wurden für ihre Jubiläen geehrt. So hat Ralf Solle 25 Mal Blut gespendet, Hubertus Soll kommt auf 70 Spenden und Helga Treiber hat sich bereits 80 Mal in den Dienst der guten Sache gestellt. Ingrid Mertens gratulierte ihnen und überreichte ihnen als Dankeschön ein kleines Präsent.
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Fünf Personen kamen erstmalig
DRK wirbt um Blutspender – Bedarf anhaltend hoch
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