Leopoldshöhe (kd). Über die aktuelle Entwicklung der Flüchtlingssituation in Leopoldshöhe informierte die Verwaltung die Mitglieder des Ausschusses für Generationen, Soziales, Gleichstellung und Sport in ihrer jüngstenSitzung. Derzeit leben 297 Flüchtlinge in Leopoldshöhe. Darunter sind 40 Kinder im Kindergartenalter, 24 Kinder, die in die Grundschule gehen und 36 Kinder, die die Sekundarstufe I besuchen. Darüber hinaus leben momentan 73 Personen in unserer Gemeinde, die zwischen 18 und 25 Jahre alt sind und in die Berufsschule gehen oder einen Integrationskurs besuchen. Durch diese Alterszusammensetzung ergeben sich für die beiden Sozialarbeiterinnen, die Hausmeister und die Verwaltungsmitarbeiterinnen unserer Gemeinde ganz unterschiedliche Aufgabenfelder. Während es bei den Kindergartenkindern darum geht, die Familien bei der Anmeldung zu unterstützen oder Termine zur Sprachförderung zu vereinbaren, benötigen die Grundschulkinder oder deren Eltern beispielsweise Unterstützung bei OGS-Anträgen oder Hilfe bei Terminabsprachen mit der Schule. Die Kinder und Jugendlichen, die die Sekundarstufe I der Felix-Fechenbach-Gesamtschule besuchen, sind in zwei internationalen Klassen untergebracht. Auch hier helfen die beiden Sozialarbeiterinnen bei der Organisation von Schulmaterialien oder Busfahrkarten. Einen weiteren großen Zeitanteil nimmt der ständige Austausch mit unterschiedlichsten Kooperationspartnern, wie der OGS, der VHS oder dem Kreis Lippe in Anspruch. Ferner wurde der Ausschuss über die Angebote informiert, die es für Flüchtlinge in Leopoldshöhe gibt. So wurden sowohl in Asemissen als auch in Bexterhagen Mutter-Kind-Gruppen eingerichtet, die Kinder aufnehmen, die keinen Kita-Platz bekommen haben. Neben drei ehrenamtlich betreuten Sprachkursen werden auch Kurse der VHS und der Caritas angeboten. Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen, gibt es ebenfalls. So wurden ein Lauf- und Fußball-Treff, das Mutter-Kind-Turnen, ein Volleyball-Treff und vieles mehr. organisiert. Darüber hinaus tragen zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen zur Integration bei. Bei all diesen Angeboten spielen die vielen Ehrenamtlichen – insbesondere die Helferinnen und Helfer des Runden Tischs Asyl eine wichtige Rolle. Auch wenn in Leopoldshöhe derzeit ein Zuzugsstopp gilt und für die hauptamtlich Beschäftigten somit etwas mehr Zeit bleibt, um die Menschen nicht nur unterzubringen, sondern auch um ihre Situation grundsätzlich zu verbessern, wird das Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer weiterhin dringend benötigt. An einer Mitarbeit interessierte Bürgerinnen und Bürger wenden sich bitte an die Gemeindeverwaltung unter der Rufnummer (05208) 9910.
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Vielfältige Förderung
Verwaltung informierte über Flüchtlingsbetreuung
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