Detmold (hö). Für ihre herausragenden Leistungen wurden Detmolder Sportler ausgezeichnet. Stadt Detmold und Sportverband hatten zur alljährlichen Sportlerehrung in die Aula der Alten Schule am Wall eingeladen.
Entscheidend seien nicht die Bestleistung oder die Medaille, "sondern die eigene Zufriedenheit über das, was man erreicht hat", so das Credo von Bürgermeister Rainer Heller. Einige der Sportler und Mannschaften haben sogar Titel wie Deutscher Meister oder gar Weltmeister errungen. Die Auszeichnungen zeigen nur die Spitze des Eisberges von Leistung und Disziplin. Um solche Ehrungen erreichen zu können, müssen Sportler wie Kristina Iltner viel Ehrgeiz aufbringen. Die 13-jährige Deutsche Meisterin im Vier-Kampf nimmt einiges auf sich, um so erfolgreich zu sein. Sie reist aus Wetzlar bei Frankfurt jede Woche nach Detmold und trainiert hier 4 bis 5 Tage. Auch Manuel Goldmann, Weltmeister im Kickboxen in der Kampfsportart K1, sowie seine Schwester Alina, Bronzemedaillengewinnerin in derselben Kampfsportart, müssen viel für ihre Erfolge tun. Ihr Trainer Giovanni Amato konnte daher kaum die richtigen Worte bei seiner Laudatio finden, um die Leistungen der beiden jungen Sportler angemessen zu würdigen. Seine Schützlinge seien auch ein Vorbild für andere junge Menschen. All diese Höchstleistungen gelingen nur, wenn die Sportler Spaß haben, an dem was sie tun. Der Vorsitzende des Sportverbandes Detmold e.V., Karl-Heinz Danger, bringt es mit seiner Devise auf den Punkt: "Sport muss Spaß machen, Ehrenamt aber auch!". Danger verweist damit auch auf all die, die "hinter den Kulissen" die Sportler unterstützen. Neben Vereinsfunktionären komme da viel auf Trainer und Betreuer aber auch auf die Eltern der jüngeren Sportler zu. Mehrmals in der Woche zum Training oder zu Wettkämpfen fahren oder auch bei Niederlagen tröstend beistehen, sind nur einige Aufgaben der ehrenamtlichen Mitwirkenden in den Vereinen und Schulen. Maya Alexopoulos, Michelle Dyck, Mirja Gutzeit, Jamie Lynn Doberstein und Miriam Bergmann wurden gleich in mehreren Sportarten für ihre Leistungen geehrt. Die Mädels von der Kunstturnvereinigung Detmold haben sich in ihren Altersklassen bei den Nachwuchs-Meisterschaften teilweise bis zum 1. Platz gekämpft. Trainerin Sabine Gruhl wurde für ihre Mühen bei den 7- bis 10-Jährigen besonders erwähnt. Amy Joy Diekmann vom Turnverein "Frisch Auf" wurde für den 2. Platz bei den Westfälischen Meisterschaften des Westfälischen Turnerbundes geehrt. Vom Grabbe-Gymnasium wurde Kaja Gutzeit für ihren 1. Platz beim Landessportfest der Schulen in NRW im Rahmen "Jugend trainiert für Olympia" geehrt, die sich damit auch für das Bundesfinale qualifizieren konnte. Bürgermeister Heller war sichtlich erfreut, als er die Handballerinnen des SG Handball Detmold zur Ehrung auf die Bühne bat. Die C-Jugend Spielerinnen um Spielführerin Sophie Kunze sind zur Saison 2015/16 in die Oberliga aufgestiegen und hatten sich die Urkunden redlich verdient. Viele weitere Vereine und Sportler erhielten Auszeichnungen und konnten gemeinsam mit weiteren Gästen zudem die "Zauberhaften Momente" mit Zauberer Lutz Ermshaus genießen. Nach den Ehrungen tauschten alle noch Erfahrungen bei einem Imbiss am Büffet im Residenz Hotel aus.
