1. Kurstadt noch attraktiver gestalten

    Dialog zur zukünftigen Ausrichtung des Gesundheitsstandortes

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    Bad Salzuflen (dib). Das Staatsbad Bad Salzuflen möchte Nordrhein-Westfalens führendes Heilbad und eines der führenden Heilbäder in Deutschland werden. Um diese Ziele zu erreichen, braucht der Standort ein Profil mit klar definierten Zielen, erfolgreichen Strategien, tragfähigen Geschäftsfeldern und Maßnahmeplänen. Dazu muß der Gesundheits- und Tourismusstandort Bad Salzuflen im Wettbewerb um Patienten, Kurgäste und Unternehmen möglichst attraktiv gemacht werden. Deshalb hat das Staatsbad in Kooperation mit einer Projekt GmbH aus Hamburg vor einigen Tagen zu einem öffentlichen Zukunftsdialog geladen, um Vorschläge für eine langfristige zukunftsfähige Konzeption zu erarbeiten.

    In Arbeitsgruppen wurden die Themen "Welche Ideen, Vorschläge und Empfehlungen zur Bearbeitung des Geschäftsfeldes Gesundheitsstandort haben Sie?" und "Welche Herausforderungen sehen Sie dafür?" erarbeitet. Analog dazu hatten die Teilnehmer weiterer Arbeitsgruppen die gleichen Fragen für die Bereiche Freizeittourismus und Geschäftsreisetourismus zu bearbeiten. Neben den persönlich geladenen Teilnehmern setzten sich die Arbeitskreise aus Teilnehmern der Bereiche Beherbergung, Einzelhandel, Gesundheit, Gastronomie, Kultur, Politik, Sport, Stadtmarketing, Stadtverwaltung, Verkehr und aus Vereinen zusammen. Mehrere hundert Vorschläge, Empfehlungen und Wünsche konnten so zusammengetragen und auf großen Stellwänden gesammelt werden. Dabei waren auch durchaus interessante Vorschläge, zum Beispiel, die Angebote der vielen Sportvereine der Stadt touristisch zu vermarkten oder einen Katalog aller Freizeitangebote in Bad Salzuflen zu erstellen. "Die zukünftige Ausrichtung der Angebote im Bereich Gesundheit und Tourismus muss weiterentwickelt werden", sagt Diplom-Kaufmann Cornelius Obier von der Hamburger Projekt GmbH. "Dazu müssen wir auch die Ortsteile und die Politik mit einbeziehen sowie die gesammelten Vorschläge und Ideen bündeln.""Mit dem Fundus des heutigen Abends haben wir einen Schatz in der Hand, der jetzt gehoben werden muss", formulierte es einer der Teilnehmer des Zukunftsdialogs. "Weil Bad Salzuflen als Gesundheits- und Tourismusstandort bekannt ist, heißt das noch lange nicht, dass die Leute auch herkommen", so Bürgermeister Roland Thomas. "Wer dann aber hier ist, der wird feststellen, dass in Bad Salzuflen in allen Bereichen eine Menge los ist." Bevor konkrete Maßnahmepläne erarbeitet werden, sollen im Herbst Zwischenergebnisse präsentiert werden. Das fertige Gesundheits- und Tourismuskonzept soll zum Jahresende 2016 vorliegen. "Dann haben wir eine transparente und nachprüfbare Handlungsgrundlage, nach der wir arbeiten können", so Kurdirektor Stefan Krieger, der abschließend erklärt, dass es sich nicht um ein Konzept für das Staatsbad, sondern um ein Konzept für den Gesundheitsstandort Bad Salzuflen handelt.

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