Kreis Lippe. Der vernünftige, sinnvolle und letztlich auch gesunde Umgang mit elektronischen Medien stand im mittelpunkt eines Wettbewerbes der Gesundheitsstiftung. Kann eine ausufernde und möglichweise unkontrollierte Internetnutzung krank machen? Ist es bedenklich, wenn das Smartphone den Alltag prägt – man dem digitalen "Geschwafel" täglich mehr Zeit schenkt als dem echten Lebenspartner oder der Familie? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigten sich im Rahmen des Wettbewerbs viele Schüler aus Lippe. Landrat Dr. Axel Lehmann betonte als Vorstandsvorsitzender der Gesundheitsstiftung an gleicher Stelle, "dass oft die Fortschritte der Digitalisierung diskutiert werden, doch welche Auswirkungen dieses veränderte Nutzungsverhalten auf unsere Gesundheit hat, bleibt oft unbeleuchtet." Aus diesem Grund sei es besonders wichtig, die beiden Themen vereint zu betrachten. Die fünf Preisträger Städtische Realschule Aspe, August-Hermann-Francke-Gymnasium in Detmold, Karla-Raveh-Gesamtschule des Kreises Lippe in Lemgo, Gesamtschule im Schulzentrum Aspe in Bad Salzuflen sowie die Sekundarschule Nordlippe in Extertal stellten ihre Projekte vor und zeigten, wie unterschiedlich das ausgeschriebene Thema behandelt werden kann. So gibt es in der Städtischen Realschule Aspe ein Schulschaufenster, in dem die Schüler aus ihrem Alltag berichten, das August-Hermann-Francke-Gymnasium setzt sich im Rahmen eines Informatik-Kurses unter dem Titel "Medien – Schlecht und recht oder Helfer im Alltag" mit dem Thema auseinander und hat u.a. das Geocaching für den gesunden Einsatz auserkoren. Die Karla-Raveh-Gesamtschule des Kreises Lippe bildet Medienberater als Multiplikatoren aus. Die Gesamtschule im Schulzentrum Aspe in Bad Salzuflen begegnet dem Thema mit dem Einsatz von iPads im Unterricht und die Sekundarschule Nordlippe in Extertal hat eine gemeinsame Medienwoche zur kritischen und offenen Auseinandersetzung durchgeführt.Bei der Preisübergabe zollten Vorstandsvorsitzender Dr. Lehmann und Kuratoriumsvorsitzender Dr. Albert Hüser den fünf Preisträgern Anerkennung für ihr Engagement und wünschten viel Erfolg bei der Weiterführung ihrer Vorhaben. Alle Preisträgher wurden für ihr Projekt mit 500 Euro Preisgeld ausgestattet, welches als Fördergeld zur Weiterführung des Projekts genutzt werden soll.
Die Gesundheitspreis Lippe wird im Herbst 2016 den Gesundheitspreis erneut ausschreiben. Das Thema hierfür wird noch abgestimmt. Bildungseinrichtungen können ihre Vorschläge gern bei der Stiftung einreichen.
