Bad Salzuflen. Über 50 Menschen sind der Einladung der Bad Salzufler Grünen gefolgt und haben zusammen mit Britta Haßelmann MdB (Grüne), Jörg Hermann (Integrationsbeauftragter Stadt Bad Salzuflen), Dr. Inga Kretzschmar (Sprecherin des Grünen Kreisverbandes) und Kanawati Kamo (Migranten- und Flüchtlingsbüro der evangelischen Kirchengemeinden) aktuelle Entwicklungen und Probleme zu den Themen Fluchtursachen, Entwicklung der Flüchtlingszahlen, aber auch Wohnungsraum, Sprachkurse und Arbeitsmarkt in Bad Salzuflen unter der Moderation von Norbert Scherpe diskutiert.
Unter den Gästen befanden sich auch viele Flüchtlinge, welche die Gelegenheit nutzten, sich einzubringen. Es wurde schnell klar, dass sich besonders die Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Bielefeld als das Nadelöhr für die Flüchtlinge hier in der Region herausgestellt hat. Kommunen, darunter auch Bad Salzuflen, versuchen, dort einen Termin für die erste Registrierung der Flüchtlinge zu bekommen. Leider sei dies schon seit mehreren Wochen unmöglich, so Jörg Hermann. Gerade diese Registrierung sei aber so wichtig, um Möglichkeiten für die Sprachkurse, eine Ausbildung oder auch ein Studium zu erhalten. So stehe diese Situation im krassen Gegensatz zu den Ankündigungen, dass nun schnell für Integration und Berufseinstieg für gut ausgebildete junge Flüchtlinge gesorgt werden soll. Auch nach der Veranstaltung nutzen viele Flüchtlinge die Gelegenheit, Fragen an Britta Haßelmann zu stellen.