RODENBERG (gr). Um den Übungsdienst für den Bereich "Absturzsicherung" und "Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen" realistischer zu gestalten, hat die Feuerwehr Rodenberg mit Unterstützung vom DRK Bad Nenndorf eine Großübung im Deister stattfinden lassen.
Angenommenes Szenario war ein Unfall mit einem Grossraumtaxi, welches mit acht Insassen auf dem Rückweg von einer Waldgaststätte in eine zirka 60 Meter tiefe Schlucht gestürzt war. Alle Verletzten, die von Mitgliedern der "Realistischen Unfalldarstellung" der DRK Bereitschaft Sachsenhagen/Rodenberg gemimt wurden, mussten mittels zweier Schleifkorbtragen aus der Schlucht gerettet werden. Hierfür wurde unter Anleitung der Höhenretter und Absturzsicherer der Feuerwehr Rodenberg ein "Flaschenzug" aufgebaut. Mit diesem können verletzte Personen - liegend - aus große Tiefen oder Höhen gerettet werden. Mit viel Muskelkraft aller Kameraden konnten nach etwa einer Stunde alle Personen gerettet werden. Die Kräfte der DRK Bereitschaft Bad Nenndorf führten die medizinische Versorgung durch und transportierten die Verletzten per Rettungs- und Krankenwagen zum ehemaligen Luftschutzwarnamt. Dort standen weitere Kräfte bereit, die in einem Schnelleinsatzzelt die weitere Behandlung der Patienten simulierten. Die Übung war ein voller Erfolg, alle Beteiligten konnten ihr Fachwissen in diesem realitätsnahen Szenario anwenden und somit wichtige Erfahrungen für den Notfall sammeln. Im Anschluss wurde am Feuerwehrhaus Rodenberg noch gemeinsam gegrillt, diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Weiter Informationen sind unter www.feuerwehr-rodenberg.de erhältlich.
