Lemgo. Um große Themen wie Krankheit, Vorsorge und Betreuung geht es am Donnerstag, 2. Juni, um 15 Uhr im Klinikum Lippe Lemgo im Verwaltungsgebäude (Sitzungssaal). Die medizinischen Fortschritte der letzten Jahrzehnte haben sich enorm entwickelt und bei vielen schweren Erkrankungen gibt es heute wirksame Möglichkeiten, Leben zu verlängern. Gleichzeitig machen sich immer mehr Menschen Gedanken darüber, ob sie bei sehr schweren Erkrankungen alle Möglichkeiten der Intensivmedizin ausschöpfen wollen. Viele Patienten stellen sich Situationen vor, bei denen lebenserhaltende Maßnahmen auch das Leiden und die Qualen verlängern.
Es stellen sich viele Fragen: "Was kann ich tun, wenn mein Leben nicht mit Hilfe von technischen Geräten und Intensivmedizin verlängert werden soll?" oder "Wer darf mit dem Arzt verhandeln, wenn ich bewusstlos bin, und wer entscheidet dann letztlich über die weitere Behandlung?" Hansjörg Hilker und Birgit Bleibaum vom Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Lippe geben Entscheidungshilfen anhand von Beispielen und durch Informationen und Hilfestellungen hinsichtlich Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung. Infos zu der Veranstaltung gibt Institut für Psychoonkologie der Klinikum Lippe GmbH unter (05261) 26-48 04.