1. Landrat Dr. Lehmann besucht Augustdorfer Flüchtlingshilfe

    Ehrenamtliche konnten Arbeit vorstellen und Sorgen äußern

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    Augustdorf. Wie in vielen lippischen Kommunen gibt es auch in Augustdorf einen Kreis engagierter Menschen, die sich um das Wohlergehen der Flüchtlinge in ihrer Gemeinde kümmern und ihnen die Integration in Deutschland erleichtern. Von den Bemühungen der Augustdorfer Flüchtlingshilfe hat sich kürzlich Landrat Dr. Axel Lehmann vor Ort ein Bild gemacht.

    Regelmäßig dienstags und donnerstags treffen sich fast 50 Männer, Frauen und Kinder zum Deutschlernen in den Räumen der katholischen Kirchengemeinde an der Pivitsheider Straße. Unterstützt werden sie bei diesem Vorhaben von engagierten Ehrenamtlichen, die mit Kreide, Papier und viel Herzblut nicht nur die Grundlagen der deutschen Sprache vermitteln. Sie unterstützen und helfen, wo es geht, um den Menschen, die aus ihren Heimatländern geflohen sind, den Start in Deutschland zu erleichtern. In Augustdorf gibt verschiedene Angebote, um Deutsch zu lernen; bis zu 40 Stunden pro Woche wird ehrenamtlicher Unterricht erteilt. Nicht nur die "Augustdorfer Flüchtlingshilfe", auch die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde und die Freikirchen bieten Kurse an. Bei einem Besuch des Landrats ging es darum, exemplarisch die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer in Augenschein zu nehmen. Begleitet wurde er von Sabine Beine, die beim Kreis Lippe für den Aufgabenbereich "Integration" verantwortlich ist. Versüßt wurde ihr Besuch von Fayasl Fakohrji, der zu dem besonderen Anlass eine riesige Torte gebacken hatte, die gleichzeitig Dankbarkeit für die bisherige Aufnahme und Hoffnung auf eine gemeinsame glückliche Zukunft ausdrücken sollte. Neben der schwarz-rot-goldenen Torte gab es die syrischen Landesumrisse und die schriftliche Aussage: "Wir sind gern in Deutschland." Gemeinsam nahmen Fakohrji und Dr. Axel Lehmann den symbolischen Anschnitt der Torte vor. Die Gäste vom Kreis Lippe nahmen sich auch Zeit für Gespräche mit den Ehrenamtlichen und einer Gruppe Flüchtlinge. "Inhalt der Aussprache war nicht selten das Unverständnis für überregionales Handeln: Die langen Bearbeitungszeiten von Anträgen und häufig schlecht vermittelbare bürokratische Abläufe zwischen Land, Bund und Kommunen führen zu Frustration bei den Geflüchteten und nicht selten auch bei den ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern", erläuterte Klaus Mai vom Helferkreis die Inhalte. Er lobte: "Die Gäste vom Kreis hatten offene Ohren und Interesse für die Sorgen der Anwesenden.

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