1. AGA baut neuen Recyclinghof

    Zweiter Standort am Fliegerhorst in Hohenloh

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    Detmold (ab). Die Arbeitsgemeinschaft Arbeit (AGA) baut einen neuen Recyclinghof im "Skypark" in Hohenloh. Künftig sollen hier Sperrmüll, Altpapier sowie Elektrogeräte abgegeben werden. Der Standort in Jerxen-Orbke bleibt bestehen. Hier findet weiterhin die Industriemontage statt.

    Der neue Recyclinghof wird an der Straße Im Fliegerhort gebaut. Dazu gehören ein Bürogebäude, eine rund 1.250 Quadratmeter große Halle und ein überdachter Umschlagplatz. Zu den Aufgaben der neuen Einrichtung gehören die Sperrmüll für den gesamten Kreis Lippe sowie die Annahme von Altpapier, Altkleidern sowie Elektro- und Elektronikaltgeräte. Die können, wie bisher am alten Standort auch, von Bürgern angeliefert werden. Dafür wird es getrennte Anlieferbereiche für PKW und Kleinfahrzeuge geben und einen Anlieferbereich für die LKW der AGA. Im Eingangsbereich werden die Abfälle auf einer Brückenwaage erfasst und gewogen. Die angenommenen Abfälle werden nach den einzelnen Fraktionen von den Mitarbeitern manuell sortiert. Gemischte Materialien (etwa Schränke oder Tische mit Kunststoffanhaftungen) werden in die verwertbaren Einzelteile zerlegt. Die verschiedenen sortierten Abfälle werden getrennt und in entsprechende Container gefüllt, wo sie bis zur Abholung zwischengelagert werden. Diese Container werden im überdachten Bereich gelagert. Der nicht weiter zu verwertende Restmüll wird mit einer stationären Pressanlage in die dafür vorgesehenen Container verpresst. Baudezernent Bernd Zimmermann begrüßt das Vorhaben der AGA. "Das ist eine positive Entwicklung, wir unterstützen das", sagte er im Stadtentwicklungsausschuss. Derzeit sei zu Stoßzeiten das Verkehrsaufkommen am bestehenden Recyclinghof der AGA sehr hoch, so dass sich wartende Fahrzeuge bis zum Kreisverkehr auf Orbker Straße stauten. Die gesamte Infrastruktur werde im Skypark viel besser sein, meint auch AGA-Geschäftsführer Jens Fillies. Daher werde die Wertstoff- und Sperrmüllannahme komplett dorthin verlagert. Wann der Bau beginnt, steht aber noch nicht fest. Zunächst müssen alle Genehmigungen vorliegen. Zudem wolle man einen Teil der Kosten über Fördermittel finanzieren, so Fillies weiter. Am alten Standort soll die Industriemontage weiterentwickelt werden, um den Bedarfen der Kunden und Geschäftspartner gerecht zu werden.

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