Detmold. Zu einem Wohnungsbrand wurden das hauptamtliche Personal der Feuerwehr, der Löschzug Mitte, die Löschgruppe Hiddesen sowie der Rettungsdienst mit Notarzt am frühen Donnerstagmorgen gegen 1.03 Uhr ins Rosental gerufen. Aus bisher ungeklärter Ursache war in einem Zimmer einer Dachgeschosswohnung ein Feuer ausgebrochen.
Als die ersten Einsatzkräfte an dem betroffenen Mehrfamilienhaus eintrafen, hatten die Bewohner das Gebäude bereits verlassen. Die 54-jährige Bewohnerin der betroffenen Wohnung wurde nach einer ersten Behandlung durch den Rettungsdienst vor Ort mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in das Klinikum in Detmold eingeliefert. Mit insgesamt sechs Trupps unter Atemschutz und zwei C-Rohren im Innenangriff konnte das Feuer gelöscht werden. Parallel zur Bandbekämpfung wurde das Objekt belüftet. Der Einsatz unter Leitung von Brandoberinspektor Uwe Lukas war nach etwa zweieinhalb Stunden beendet. Wie die Polizei mitteilt, entstand bei dem Brand ein Sachschaden in Höhe von rund 100.000 Euro. Die Kriminalpolizei schließt Brandstiftung als Ursache aus. Der Brand ist vermutlich auf Fahrlässigkeit zurückzuführen. Vier der fünf Wohnungen sind zumindest vorübergehend nicht mehr bewohnbar. Die Stadt Detmold konnte die Bewohner in anderen Unterkünften unterbringen.