1. Vorsitzender als Schleppenträger

    Starkregen verhinderte den Umzug beim Schützenfest

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    Elbrinxen (afk). Selbst wenn ein Kaiser feiert ist das nicht unbedingt die Garantie auch für Kaiserwetter. Ein Lied singen kann davon seit Pfingstsonntag Thomas Christophersen mit seiner "Kaiserin" Marion und ihrem Hofstaat: Als man sich auf den großen Festumzug durch das Dorf vorbereitete, begann es zu schütten. Da die Prognosen auch alles andere als Besserung versprachen, entschied man sich kurzfristig, den Festmarsch ausfallen zu lassen. Feuerwehr und Polizei erwiesen sich dabei als wahre Freunde und Helfer und chauffierten die Majestäten und ihren Anhang mit ihren Einsatzfahrzeugen bis kurz vors Festzelt am Schützenplatz. Dort angekommen riss der Himmel zwar kurz auf, aber im Angesicht der drohenden nächsten dicken schwarzen Wolke verzichtete man auf alle Rituale, stellte sich mit kleiner Mannschaft im Gefolge der Majestäten schnell auf und folgte dem Spielmannszug "Rot-Weiß" die 100 Meter bis ins Trockene. Weil der Weg mit Pfützen übersät war, musste dann selbst der Vorsitzende Paul Köster ran, um der "Kaiserin" den langen Rock ihrer Robe anzuheben. Aber alles kein Problem – die Meister zeigen sich halt im Improvisieren. Und dass sie das beherrschen, bewiesen die Elbrinxer Schützen. Im Festzelt hatten sich die Zuschauer, die gemeinhin immer vom Straßenrand den Schützen zujubeln, inzwischen versammelt. Mit Mund-zu-Mund-Propaganda hatte sich die Kunde von der neuen Situation rumgesprochen, und so feierte das Schützenvolk mit der Bevölkerung diesmal unter der schützenden Zeltplane. De Spielmannszug und das Blasorchester Lügde gestalteten dort ein Konzert und sorgten damit für Unterhaltung. Auch wenn dieser Ausfall des Festzuges gerade auch für die Majestäten und ihren Hofstaat alles andere als erfreulich war, man lächelte und nahm die Situation mit Humor – auch ein Zeichen von kaiserlicher Gelassenheit. Mehr zum Elbrinxer Schützenfest lesen sie in unserer nächsten Ausgabe.

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