1. 50-jähriges Bestehen gefeiert

    Damengymnastikabteilung des TuS Knetterheide

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    Bad Salzuflen-Knetterheide. An vieles hat Ursula Hübner am 6. Mai 1966 gedacht. An ihre Familie, ihre Arbeit, ihre bereits bestehenden Sportgruppen beim TuS Knetterheide und natürlich an die Gruppe Damengymnastik, die an diesem Tag aus der Taufe gehoben wurde. Nicht im entferntesten wäre sie auf die Idee gekommen, dass sie exakt 50 Jahre später noch immer Leiterin dieser Gruppe ist. In großer Runde mit 38 Frauen, darunter sieben Sportlerinnen der ersten Stunde, wurde auf diesen denkwürdigen Jahrestag in der Gaststätte Hetland in Wüsten angestoßen. Bereits vier Jahre lang war Ursula Hübner Mitglied des TuS Knetterheide, als Oberturnwart Wilhelm Krüger anfragte, ob sie zu ihren bestehenden Kinderturn- und der Geräteturngruppen auch eine Abteilung Damengymnastik aufbauen wolle. Die gebürtige Erzgebirglerin, die ihre Übungsleiter-Lizenzen in der damaligen DDR erworben hatte, ließ sich nicht lange bitten. "Damengymnastik war damals nicht so bekannt", erinnert sich die Jubilarin. Dennoch erschienen zur Premiere 55 Ambitionierte in der neu erbauten Turnhalle in Aspe. Auch heute erscheinen noch zirka 40 Damen regelmäßig zu den montäglichen Übungsabenden. Neben gymnastischer Körperertüchtigung standen auch Wettspiele auf dem Programm. Beliebt war auch das Völkerball spielen. Um für ihre Turnerinnen immer auf dem aktuellen Stand zu sein, besuchte Ulla Hübner regelmäßig Fortbildungen. "Es hat mir die ganzen Jahre Spaß gemacht. Die Frauen-Gymnastik-Gruppe war immer toll", zieht die Übungsleiterin Bilanz.

    Ausflüge, mehrtägige Fahrten, verschiedene Feiern mit Ehepartnern sind allen Beteiligten noch lebhaft in Erinnerung. Ebenso wie Auftritte der fitten Damen, wie beispielsweise zum Sportlerball und Schützenfest, darüber hinaus zu Ehejubiläumsfeiern und runden Geburtstagen. Ausführlich dankte Karla Heitsiek (Ressortleiterin Verwaltung des Vereins) Ursula "Ulla" Hübner für die im Wortsinn bewegten Jahre: "Du hältst uns gemeinsam in Schwung" und schloss den Wunsch an: "so kann es noch viele Jahre weitergehen!" Äußere Zeichen der Dankbarkeit für die Vereinstreue Ursula Hübners ebenso wie für ihre Weggefährtinnen Marlis Arnold, Brunhild Beermann, Ursula Hillebrenner, Gisela Schremmer, Erika Spilker, Renate Spilker und Bärbel Strunk und Rita Hoffmann während der zurückliegenden fünf Jahrzehnte waren Blumensträuße in den Vereinsfarben sowie zweidimensionale Acrylglaspokale, überreicht von Frank Hoffmann und Karla Heitsiek.

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