1. Ein "Frühlingsbummel"

    Stände und Aktionen auf der Bad Meinberger Allee

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    Bad Meinberg (rto). Es war ein langes und abwechslungsreiches Wochenende, das der Verein Bad Meinberg e. V. auf die Beine gestellt hat. Was mit der Eröffnung des Weinfestes am Himmelfahrtstag begann, setzte sich am vergangenen Samstag und Sonntag mit dem ”Frühlingsbummel” fort. Erstmalig fanden beide Veranstaltungen an einem gemeinsamen Termin statt. So konnten letztlich Synergien genutzt werden und am Ende hat jeder davon profitiert. Wer das Weinfest besuchte, der konnte am Wochenende auch durch die Allee schlendern und umgekehrt.

    Der ”Frühlingsbummel”, den die Kaufmannschaft der Kurstadt organisiert hat, lockte auch mit interessanten Ständen und Aktionen auf der Straße. Von 11 Uhr bis 18 Uhr öffneten die Meinberger Geschäfte und erwarteten die Besucher in der Krummen Straße und der Allee zwischen Lindenhof und Kurparkeingang. Zu den Open-Air-Aktionen für die ganze Familie gehörten der Segway Parcours und das Puppentheater "Villa Himmelreich” mit seinem halbstündlich wechselndem Programm. Verschiedene Aussteller boten Schmuck, Taschen oder Holzwaren an. Die Holzwaren wurden von der Familie Huke-Kiwitt aus Neustatt angeboten. Dabei handelte es sich um handgedrechselte Schreibgeräte und Brieföffner, aber auch um schöne Sägearbeiten oder Geduldsspiele aus Holz. Leider waren die Hobbyanbieter, wie auch die Damen ein paar Meter weiter, die selbstgemachte Essige und Kräutermischungen anboten, etwas enttäuscht über die doch etwas besucherarme Veranstaltung. Dies, so war allerdings allerorts zu hören, sei möglicherweise der Tatsache geschuldet, dass auch im Umkreis des Bades sehr viele Veranstaltungen zum Besuch lockten. Zwischen Weinfest und Frühlingsbummel bestand noch die Möglichkeit zum Besuch der Ausstellung der Künstlerin Irene Schramm-Biermann die im Alten Badehaus jetzt noch bis in den Herbst zu sehen sein wird. Petra Langschwager, die zusammen mit Andrea Heker und Holger Greiner in dem historischen Haus ihre Ergo-Praxis betreibt, möchte das Haus jetzt mit halbjährlich wechselnden Ausstellungen als ”Haus der Künste” wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen.

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