1. Großartige Stimmen begeistern

    "Gospelfire"– Musik als Botschaft und Herzensangelegenheit

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    Lemgo (nr). Sie tragen das Wort Liebe durch ihre Musik in die Herzen ihres Publikums. "Gospelfire"– das sind großartige Soulstimmen, toller Gospel und die Botschaft von christlicher Nächstenliebe. Helmut Jost und seine Band haben in der Aula des Marianne-Weber-Gymnasiums ihr Publikum geradezu mitgerissen. Die Einnahmen aus dem Benefizkonzert gehen an den Lemgoer Verein "An die Arbeit".

    Es sind Songs von Glauben und Vertrauen, die Helmut Jost mit seiner Band in der Aula des Marianne-Weber-Gymnasiums spielte und sang. Eine feine Mischung aus Gospel, Spirituals und Jazz. Und – die Musik traf mitten ins Herz. "Mit Gospel stellen wir Herzensbeziehungen her", so Helmut Jost. Was in Lippe auf Konzerten eher selten ist, schaffte Helmut Jost innerhalb der ersten Takte: sein Publikum ging mit. Stillsitzen funktionierte nicht. Dabei waren es nicht nur bekannte Spirituals, wie das Spiritual "Kumbaya" oder der Gospelsong "Soon, very soon", die fast das ganze Publikum zum Mitsingen animierten. "God is able", "Mighty wind", "Shower of love" oder "Jesus is the answer" haben viel Nähe geschaffen und die wirklich großartigen und stimmgewaltigen Soulstimmen von Leslie Jost, Sara Lorenz, Ruthild Wilson und Helmut Jost schienen die Worte geradezu in den Raum hinein zu tragen. Es waren Songs, die unter die Haut gingen. Soulig, bluesig, jazzig die vollen Stimmen der Sängerinnen und Sänger. Allen voran vielleicht immer noch die wirklich einmalige Stimme von Ruthild Wilson, deren Stimme mit unglaublicher Leichtigkeit über fast alle Oktaven gleitet. Makellos schön. Da war das jazzige "Lean on me" mit seinen Solopartien nur noch mehr Ohrenschmaus der ganz besonderen Art. Überhaupt haben "Gospelfire" mit den Songs Leben und Glauben zelebriert. Mal lebendig, mal nachdenklich und einfühlsam ist die musikalische Bandbreite der Band. Fast ließ es den Hintergrund des Konzertes vergessen: Spenden für den Lemgoer Verein "An die Arbeit". Dessen Vorsitzender Walter Kern freute sich über eine Spende von 1.500 Euro. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, Jugendliche in Lemgo bei Praktikums- und Arbeitsplatzsuche zu unterstützen. Dass ein solches Benefizkonzert überhaupt zustande kommen konnte, ist dem Lemgoer Verein "Levent" und dem Sponsor Ansgar Klein zu verdanken. Letzterer hatte Ruthild Wilson und Helmut Jost im Rahmen seiner Geburtstagsfeier nach Lemgo geholt und lange im Vorfeld einen für alle offenen Gospelworkshop mit den beiden Musikern organisiert. Der Verein "Levent" punktete – wieder einmal – mit perfekter Organisation, was umso mehr beeindruckte, da das Konzert innerhalb kürzester Zeit in die Aula des Marianne-Weber-Gymnasiums verlegt werden musste. Die Gäste von "Gospelfire" störte das freilich nicht. Mit Canapeés und Getränken bewirtet, konnten sie sich in Seelenruhe auf die zweite Hälfte des Konzertes freuen.

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an