Augustdorf. Die Gemeinde erhält vorerst keine Fördermittel für den Umbau und die Sanierung der Grundschule "In der Senne". Nun soll eine Lenkungsgruppe Vorgaben für die weitere Planung des 4-Millionen-Euro-Projektes erarbeiten.
Politik und Verwaltung hatten auf finanzielle Unterstützung aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" gehofft; im März kam die Absage. "Diese Entscheidung zwingt uns jetzt zu einer Neuausrichtung", erklärte Bürgermeister Dr. Andreas J. Wulf im Haupt- und Finanzausschuss. Die Verwaltung habe daher in den vergangenen Wochen das Raumprogramm für die Grundschule In der Senne aktualisiert. Diplom-Ingenieur Reinhard Drees (Planungsbüro Drees & Huesmann), der in die Vorbereitung des geplanten Architektenwettbewerbs eingebunden ist, empfiehlt zudem die Einrichtung einer Lenkungsgruppe. In dieser Gruppe sollen Vertreter der Schule, der Verwaltung und der Politik alle Vorgaben für den nächsten Planungsschritt erarbeiten. Um eine nachhaltige Planung der Grundschulsanierung zu erreichen, müssten auch politische Vorgaben einfließen, so der Bürgermeister. Es müsse überlegt werden, ob es langfristig bei zwei Grundschulstandorten bleibe oder die Zusammenlegung der beiden Grundschulen eine Option sei, ob beide Grundschulen auch zukünftig den Ganztag anbieten oder dieser an einem Standort konzentriert werden solle, wie es mit der Inklusion weitergehe und auf welche Förderbedarfe und Behinderungen die Schule ausgerichtet werden soll.