1. Toben ausdrücklich erwünscht

    Bewegungsparcours der Grundschule verführt zum Klettern

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    Leopoldshöhe (kd). Wie können Schüler zu mehr Bewegung gebracht werden? An der Grundschule Nord in Leopoldshöhe wurde eine Lösung gefunden. Auf dem Schulhof sind jetzt Klettern, Balancieren und Hangeln möglich, auch an Ruhezonen wurde gedacht.

    Schülerinnen und Schüler, ihre Väter und Mütter, Lehrkräfte, Mitglieder des Fördervereins und Beschäftigte des Bauhofes haben den Bewegungsparcours geschaffen. Mit Bohrmaschinen, Schaufeln, Schraubendrehern und einem Bagger gingen sie ans Werk und bewegten Baumstämme und 70 Tonnen Steine. Aus dem eintönigen Schulhof wurde eine phantasieanregende Landschaft. Fachliche Anleitung gab Jens Jürgensen aus Detmold-Pivitsheide. Er ist Experte für Spielplatzgeräte und hat auch den Parcours in Leopoldshöhe entworfen. "Bewegung auf dem Schulhof ist das A und O", sagte Schulleiterin Cornelia Schmidt. "Pläne für die Umgestaltung des Schulhofes gibt es bereits seit längerem, doch die Umsetzung scheiterte bislang an den fehlenden Mitteln." Daher galt es, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Finanziert wurde das Projekt durch den kürzlich erhaltenen Schulentwicklungspreis, den Sponsorenlauf der Kinder und durch die Unterstützung des Fördervereins. Er hat einen Zuschuss von 6.000 Euro beigesteuert. Das Holz spendete die Familie Wolf-Friedrich von Dallwitz vom Gut Eckendorf. Tatkräftige Unterstützung kam vom Team des Leopoldshöher Bauhofes mit seinem Leiter Andreas Glatthor. Ein großes Dankeschön richtete Schulleiterin Cornelia Schmidt auch an die vielen Helfer, die ihren freien Samstag für den Arbeitseinsatz geopfert haben und an die Mütter, die sich um die Verpflegung gekümmert haben.

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