1. Immer neugierig bleiben!

    Künstlert Ariel Zuckermann konzertiert mit dem DKO

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    Detmold (la). Am Dienstag, 26. April, 19.30 Uhr wird das Detmolder Kammerorchester (DKO) gemeinsam mit Ariel Zuckermann, Dirigent und Flötist in Personalunion, auf dem Podium des Konzerthauses der Musikhochschule zu erleben sein. Mittlerweile zählt er zu einem der gefragtesten Dirigenten der jungen Generation und stand am Pult des Radio-Sinfonieorchesters Berlin, des Bayerischen Staatsorchesters, der Sinfonieorchester Basel und Luzern, des Israel Philharmonic Orchestra, der Bamberger Sinfoniker und dem WDR Sinfonieorchester Köln sowie der renommiertesten Kammerorchester.

    Musikalisch werden drei in ihrer Art unterschiedliche, dabei sehr besondere Werke geboten. Ein Programm, das Ariel Zuckermann zusammengestellt hat und nach eigener Aussage seine Lieblingswerke der Kammermusikliteratur beinhaltet. Also ein Konzertprogramm mit Herzensangelegenheit: Mozarts Flötenkonzert G-Dur, KV 313, L’Eloignement des chinesischen Komponisten Quigang Chen und Richard Strauss‘ Orchestersuite Der Bürger als Edelmann. Wenngleich Mozart bis heute gerne nachsagt wird, er sei kein besonderer Freund der Flöte gewesen, ist für Ariel Zuckermann das von einem holländischen Arzt und Amateurflötisten bei Mozart in Auftrag gegebene Flötenkonzert eine Besonderheit. Es war, wie er in einem Gespräch offenbarte, das erste große Konzert, das er als Kind gespielt habe. Das für Streichorchester komponierte Werk L’Eloignement (Entfernung) des 1951 in Shanghai geborenen Quigang Chen, der seit den 80er-Jahren in Frankreich lebt, besticht durch die Verbindung fernöstlicher mit westlicher Klangkultur. Richard Strauss‘ Orchestersuite Der Bürger als Edelmann ist der Initiative Hugo von Hofmannsthals zu verdanken. Er kürzte Molières Ballett-Komödie Le Bourgeois gentilhomme von fünf auf zwei Akte und Strauss lieferte die nötige Bühnenmusik, die Ariel Zuckermann zu Strauss‘ besten Kompositionen zählt: "Es ist ein fantastisches Werk für eine relativ kleine Besetzung. Die Musik ist sehr auf das solistische Spiel fokussiert und jeder Musiker muss 120 Prozent geben." Zwischen seiner musikbedingten intensiven Reisetätigkeit kommt er mit großer Freude wieder nach Detmold zum DKO. "Es macht mir einfach viel Spaß mit jungen Musikern zu arbeiten, die noch unverbraucht sind. Dabei fasziniert mich diese besondere Atmosphäre, diese spezielle Energie und ihre Neugierde." Ihn selbst motiviert seine Neugierde zu vielseitigen Ausflügen in die Musik, von Klassik, über Jazz oder Klezmer bis hin zu frei improvisierten Kadenzen im Flötenkonzert. Diese Vielseitigkeit macht die musikalische Arbeit Ariel Zuckermanns zu etwas wahrhaft Besonderem. "Es ist für mich ungemein existenziell, stets meine Neugierde zu behalten. Letztendlich ist sie der Grund dafür, weshalb ich immer weitermache." Karten zu 24/20/12 Euro sind zu beziehen über die Tourist-Information am Markt in Detmold, online unter "www.detmolder-kammerorchester.de" oder an der Abendkasse. Eine Konzerteinführung wird um 18.30 Uhr, Gartensaal im Palais der Hochschule für Musik in Kooperation mit dem Masterstudiengang Musikvermittlung/Musikmanagement geboten.

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