WUNSTORF (gi). Am 26. April jährt sich die Atomkatastrophe von Tschernobyl zum 30. Mal. Der Film "Yellow Cake" zeigt ein erschreckendes Beispiel der Atomenergie und deren Folgen, am 25. April, um 20 Uhr. Eintritt ist frei. Es laden die Grünen in Küsters Hof ein. Über dem Uranerzbergbau liegt seit fünfundsechzig Jahren ein Geflecht aus Geheimhaltung und Desinformation. Selbst nach Tschernobyl und Fukushima spielen die verheerenden Folgen des Uranerzbergbaus so gut wie keine Rolle. Deutschland hätte allen Grund zur Sensibilität: In Sachsen und Thüringen existierte bis zur politischen Wende der drittgrößte Uranerzbergbau der Welt. Er trug den Tarnnamen Deutsch-Sowjetische Aktiengesellschaft Wismut. Bis 1990 lieferte die Wismut 220.000 Tonnen Uran in die Sowjetunion. Der Film begleitet fünf Jahre lang das größte Sanierungsprojekt in der Geschichte des Uranerzbergbaus - ein Projekt, das von der bundesdeutschen und internationalen Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird. Er nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise, die von den ehemaligen Uranprovinzen Thüringen und Sachsen zu den großen Uranminen der Welt in Namibia, Australien und Kanada führt.
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Grünes Kino mit "Yellow Cake"
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