Düsseldorf/Kreis Lippe . Ute Schäfer (62) ist neue Vorsitzende des Vorstands der nordrhein-westfälischen Stiftung zur Nachwuchsförderung im Leistungssport, kurz: Sportstiftung NRW mit Sitz in Köln. Das Kuratorium der Sportstiftung NRW wählte die gebürtige Lipperin in seiner jüngsten Sitzung in Düsseldorf im Beisein der NRW-Ministerpräsidentin und Kuratoriumsvorsitzenden Hannelore Kraft und der Sportministerin Christina Kampmann für fünf Jahre ins neue Amt. Die frühere NRW-Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport folgt auf Anke Feller (44), die auf eigenen Wunsch den Vorsitz abgibt. Die Journalistin und frühere Leichtathletik-Weltmeisterin hat sich aber bereit erklärt, ihre erfolgreiche Arbeit für die Sportstiftung NRW fortzusetzen. Sie wird weiterhin im Vorstand mitarbeiten. Stellvertretende Vorsitzende bleibt unter anderem Heide Ecker-Rosendahl, Olympiasiegerin von 1972 (Weitsprung und Sprint-Staffel). Die studierte Lehrerin Ute Schäfer blickt auf eine lange politische Karriere im Land zurück. Seit 2000 ist sie Mitglied des Düsseldorfer Landtags. Von 2002 bis 2005 war sie Ministerin für Schule, Jugend und Kinder im Kabinett des damaligen Ministerpräsidenten Peer Steinbrück. Unter der aktuellen NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft übernahm Schäfer 2010 das eingangs genannte Amt als Sportministerin, das sie bis Ende 2015 ausübte. Mit ihrem Wechsel an die Spitze des achtköpfigen Vorstands kehrt Ute Schäfer – jetzt im Ehrenamt – in den Sport zurück: "Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe, die gleichzeitig eine große Herausforderung darstellt. Mit dieser Stiftung haben wir in NRW eine bundesweit einzigartige Einrichtung zur Förderung des Nachwuchsleistungssports." Auch im 35-köpfigen Kuratorium gibt es neue Gesichter: Die Landesregierung berief Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau, Politischer Sprecher der NRWOlympiastützpunkte, Professor Dr. Heiko Strüder, Rektor der Deutschen Sporthochschule Köln, Hockey-Olympiasiegerin Tina Bachmann, Radsportler Hans-Peter Durst, mehrfacher Weltmeister und Silbermedaillengewinner bei den Paralympischen Spielen 2012, Holger Hasse, Chef-Bundestrainer Badminton, Peter Frese, Präsident des Deutschen Judobunds und des NRW-Judo-Verbandes und Thomas Reineck, Präsident der Kanuverbandes NRW.Langjährige Mitglieder im Gremium sind zudem bekannte Persönlichkeiten wie Handballweltmeister Heiner Brand, die Hochsprung-Doppelolympiasiegerin von 1972 und 1984, Ulrike Nasse-Meyfarth, Dirk Schimmelpfennig, DOSB-Vorstand Leistungssport, Fecht-Olympiasieger Dr. Arnd Schmitt und WDR-Sportchef Steffen Simon.
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Schäfer übernimmt von Feller
Ex-NRW-Sportministerin ist Vorsitzende der Sportstiftung
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