1. Nach drei Monaten
steht der Rohbau

    Erweiterungsbau der Kita "Stachel-Bär" feiert Richtfest

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    Augustdorf (cp). Die Plätze in der neuen Gruppe der Kita "Stachel-Bär" sind bereits belegt. Derzeit wird hart daran gearbeitet, dass die Kinder ab August auch ein Dach über dem Kopf haben. Am Mittwoch wurde am Erweiterungsbau Richtfest gefeiert.

    Dank des milden Winters steht der 360 Quadratmeter große Rohbau nach nur drei Monaten. "In Augustdorf gibt es nicht genug Kitaplätze. Wir wollen einen Beitrag leisten, den Betreuungsbedarf zu decken", hatte Pfarrer Martin Benker beim ersten Spatenstich im Januar erläutert. Die evangelische Militärkirchengemeinde betreibt die Kita vor den Toren der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne, in der viele Kinder von Bundeswehrangehörigen betreut werden. Mit dem rund 660.000 Euro teuren Anbau schafft sie Raum für eine weitere altersgemischte Gruppe mit 20 Plätzen. Außerdem wird eine Tagespflegegruppe untergebracht, die die Betreuung in den Randstunden – vor und nach den Öffnungszeiten der Kita – abdeckt. Schon in der kommenden soll das Dach gedeckt werden, bevor es an Fenster, Türen und den Innenausbau geht. "Wir liegen gut in der Zeit. Ich hatte schon Sorge, dass wir das Richtfest vorziehen müssen", scherzte Benker in einer kleinen Ansprache auf der Baustelle. Er dankte Architekten und Bauschaffenden für ihre professionelle und engagierte Arbeit: "Wir schaffen hier ein Haus der Geborgenheit, in dem man leben, lernen, wachsen und reifen kann." Auch Architekt Rainer Schaul freute sich über den zügigen Baufortschritt und betonte: "Die Inbetriebnahme für August ist fest eingeplant." 110 Quadratmeter des neuen Erweiterungsbau stehen für die Tagespflege zur Verfügung. Auf 250 Quadratmeter kann sich künftig die U3-Gruppe der Kita häuslich einrichten, außerdem entstehen ein Differenzierungsraum, ein neues Leitungsbüro sowie in neuer, großzügiger Eingangsbereich mit Windfang für Alt- und Neubau. Auch im Bestand werde es einige Veränderungen geben, erläuterte Schaul: Das Leitungsbüro werde zum Schlafraum umgebaut, der Mitarbeiterraum vergrößert. In seiner Form orientiert sich der Erweiterungsbau am bestehenden Kita-Gebäude, für einen neuen Akzent sollen farbige Türen und Fenster sorgen. Zur Feier des Tages sangen die Kinder für Handwerker und Gäste ein Lied. Dann beobachteten sie aufmerksam, wie Zimmermann Carsten Kosiek den Richtspruch ausbrachte und den geschmückten Richtkranz am Giebel des Erweiterungsbaus aufhängte.

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