1. Langjährige Lebensretter

    DRK-Ortsverein Detmold ehrt fleißige Blutspender

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    Detmold (gh). Blut spenden und damit uneigennützig anderen Menschen helfen, das machen viele Spender schon seit vielen Jahren, einige sogar schon seit ihrer Jugend. In Verbindung mit dem Blutspende-Termin beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) Ortsverein Detmold wurden kürzlich besonders fleißige Spender für ihre Bereitschaft geehrt. "Kein Spender spendet beim DRK aus materiellen Gründen Blut. Was zählt ist, dass man mit jeder Blutspende Leben retten kann. Außerdem gibt es oft Engpässe und durch die regelmäßigen Spenden ist es meist zu schaffen, dass immer genügend Spenderblut vorhanden ist. Das verdient einen besonderen Dank", lobte Norbert Kautt (Organisator). Dieser Dank gilt natürlich allen Spendern, aber im besonderen Maße den langjährigen. Schon zum 25. Mal spendete Silke Maaß und sagte: "Ich komme regelmäßig und bin ganz verwundert, dass es schon so oft war". Ina Müsse war zum 60. Mal dabei: "Ich bin seit meinem 18. Lebensjahr eine Blutspenderin". Sehr stolz ist Helga Leipski: "In jungen Jahren habe ich angefangen, Blut zu spenden, ich weiß gar nicht, wie viele Menschen ich dadurch schon retten konnte". Norbert Kautt erklärte: "Frau Leipski ist eine der herausragenden Spenderinnen und ich habe ihr schon öfter eine Ehrennadel verliehen, heute ist es mir eine Ehre, sie für 100. Blutspende ehren zu können!" Noch öfter dabei war Wolfgang Weibezahl, 130 Mal schon. Der 67 jährige sagte: "1969 habe ich bei der Bundeswehr mit dem Blutspenden begonnen, danach regelmäßig hier in Detmold". Alle erhielten zum Dank Präsente, Ehrennadel und Urkunden, überreicht von Maria Prinzessin zur Lippe (Vorsitzende DRK-Ortsverein Detmold) und Jürgen Puhlmann (Kreisgeschäftsführer).

    Insgesamt kamen 151 Freiwillige, darunter 12 Erstspender, zur Blutspendeaktion in das Detmolder DRK-Haus. "Eine sehr gute Beteiligung", freute sich das DRK Team. Mit den Blutspenden trägt man zum Blutkonserven-Vorrat bei, mit dem in den Krankenhäusern Verletzte, Schwerkranke oder auch Neugeborene versorgt werden. Auch die Blutvorräte der Kliniken werden somit aufgestockt. "Blut zu spenden ist wichtiger denn je, denn der Bedarf ist sehr hoch", erzählte Maria Prinzessin zur Lippe. Vor jeder Spende werden die Freiwilligen genau untersucht, der Blutdruck gemessen und der Zuckerwert festgestellt. Auf diese Weise erhalten die Spender zugleich einen Gesundheits-Check-Up und die Abnahme ist völlig harmlos. Außerdem wird immer eine schöne Verpflegung geboten und sogar für eine Kinderbetreuung ist gesorgt. Norbert Kautt erklärte: "Männer können bis zu fünf Mal im Jahr spenden und Frauen bis zu vier Mal." Wer bei der Blutspende oder bei anderen Aktionen des DRK helfen möchte, ist jederzeit willkommen. Informationen gibt es unter der Rufnummer (05231) 9214-0. Der nächste Blutspendetermin ist am Donnerstag, 7. Juli im DRK-Haus.

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