Bad Salzuflen-Retzen . Eine vierflammige Deckenleuchte war vielleicht das ungewöhnlichste Fundstück, das die Mädchenjungschar Retzen bei ihrer diesjährigen Müllsammelaktion n den Straßengräben fand. Neben den fast schon zum gewohnten Erscheinungsbild gehörenden weggeworfenen Fastfood- und Getränkeverpackungen wird anscheinend immer häufiger auch privater Hausmüll oder Sperrmüll tütenweise entsorgt. Dieser verteilt sich dann, leider auch durch Mähmaßnahmen, mit der Zeit über ein großes Gebiet. Um dieser Umweltverschmutzung ein wenig entgegenzuwirken, arbeiteten sich die jungen Helfer auch durch Gestrüpp und Unterholz. Denn in einem waren sich die Mädchen einig: Plastik hat in der Natur nichts zu suchen. Die Jungschar würde sich sehr freuen, wenn im nächsten Jahr weitere Helfer dazu kämen. Noch viel mehr würden sich aber alle Betroffenen darüber freuen, wenn alle Mitbürger auch über ihren eigenen Gartenzaun hinaus Verantwortung für die Landschaft und Mitlebewesen übernehmen würden. Dazu könnte auch gehören, die nicht kompostierbaren Hundekottüten fachgerecht zu entsorgen. Diese Fundstücke fanden die Jungscharkinder nämlich besonders ekelig. Vielleicht denken einige Zeitgenossen ja mal darüber nach, wie man den ehrenamtlichen Einsatz der jungen Helfer künftig etwas minimieren kann – und zwar nicht erst dann, wenn der Hundekotbeutel oder der entleerte Aschenbecher vor der eigenen Haustür liegt.
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Müllsammeln in Retzen
Kinder und Jugendliche befreiten die Natur von Unrat
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