Kreis Lippe/Bielefeld . Hilfe, Schutz und Rat für seine Mitglieder – und das sind in Ostwestfalen-Lippe über 370.000 Menschen – das steht für den ADAC im Mittelpunkt seiner Dienstleistungen. Landesweit (NRW) verzeichnete der Automobilclub dabei im vergangenen Jahr über eine Million Pannenhilfseinsätze, 3.373 Rückholaktionen des Ambulanzdienstes und über 7.700 Luftrettungseinsätze. Den zahlreichen Mitarbeitern und Helfern widmete der ADAC jetzt einen Aktionstag unter dem Motto "Helfen mit Herz". In Nordrhein-Westfalen wurden die ADAC Straßenwachtfahrer und ihre Straßendienstpartner im vergangenen Jahr 1.020.170-mal zu einem streikenden Fahrzeug gerufen (2014: 995.254). Insgesamt haben die Gelben Engel in Nordrhein-Westfalen dabei 11.383.187 Kilometer zurückgelegt. Ostwestfalenweit rückten die 28 Pannenhelfer des Clubs sowie die Mitarbeiter von 16 Partnerunternehmen 72.829 Mal aus (2014: 70.071 Pannenhilfen), um liegengebliebenen Auto- und Motorradfahrern aus der Pannennot zu helfen. Um Pannen schon im Vorfeld zu vermeiden, führte der ADAC Ostwestfalen-Lippe zusätzlich noch 10.696 kostenfreie Prüfungen von Bremsen, Bremsflüssigkeit, Stoßdämpfern, Beleuchtung, Batteriespannung und Reifenprofilbild durch. Die Prüfungen wurden entweder im Rahmen des mobilen technischen Prüfdienstes des Clubs oder beim Kooperationspartner TÜV Nord vorgenommen. Streikende Batterien waren auch 2015 die häufigste Pannenursache: Bei den Pannenhilfen der ADAC Straßenwacht ging es in rund 30 Prozent der Fälle um die Batterie. Insgesamt 12.656 Patienten aus NRW betreute der Ambulanzdienst des ADAC im Jahr 2015 (weltweit rund 53.700). Für 3.373 dieser Patienten musste ein Rücktransport in ein Krankenhaus in der Heimat organisiert werden. 1.045 Patienten aus NRW wurden dabei mit dem Flugzeug transportiert, entweder mit einer Linien- (689 Patienten) oder einer ADAC Ambulanzmaschine (356 Patienten). Die meisten der nordrhein-westfälischen Patienten wurden aus Spanien zurückgeflogen (1.061), gefolgt von der Türkei (650) und Italien (400). Aber auch aus weit entfernten Destinationen wie Martinique, Tahiti und den Antillen gab es Rücktransporte. Insgesamt wurden Patienten aus 133 Ländern zurückgeholt, etwa jeder fünfte Flug ging nach Düsseldorf. Patienten aus OWL wurden 841 Mal nach Krankheiten oder Unfällen vom ADAC im Ausland medizinisch betreut- in 25 Fällen landete der Linien- oder Ambulanzflieger dabei auf dem Airport Paderborn-Lippstadt. Hauptursachen für die Krankenrücktransporte per Flugzeug sind in rund 70 Prozent der Fälle Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfälle und Hirnblutungen. 15 Prozent gehen auf Unfälle zurück, hier besonders Verkehrs- und Sportunfälle. Die 55 Hubschrauber der ADAC Luftrettung gGmbH verzeichneten im vergangenen Jahr bundesweit 54.062 Einsätze – 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei wurden 48.261 Patienten versorgt. Am häufigsten war der Berliner Hubschrauber "Christoph 31" mit 3 838 Einsätzen unterwegs. Die sechs in NRW stationierten ADAC Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber stiegen im vergangenen Jahr 7.769 Mal in die Luft (2014: 7.758 Einsätze). Internistische Notfälle wie Herz- und Kreislauferkrankungen waren wie in den Vorjahren die häufigsten Anforderungsgründe (50 Prozent).
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