Blomberg (la/lig). Über eine Zustiftung in Form einer Immobilie konnte sich jetzt die Bürgermeister-Heinrich-Fritzemeier-Stiftung freuen. "Damit wird es uns künftig noch besser gelingen, unseren umfangreichen Aufgabenkatalog zum Wohle der Menschen in unserer Gemeinde zu erfüllen", erklärt der Vorstandsvorsitzende, Bürgermeister Klaus Geise. Über Rechtsanwalt und Notar Klaus-Peter Hohenner kam der Kontakt zu einer älteren Dame zustande, die frühzeitig ihren Grundbesitz zu Gunsten eines guten Zweckes einsetzen wollte. "Wenngleich sich nun die formellen Eigentumsverhältnisse zu Gunsten der Stiftung verschoben haben, so behält die Zustifterin in ihrem Haus selbstverständlich das Wohnrecht", erläutert Geise. "Es ist mehr als bemerkenswert, mit welchem Ergebnis sich hier jemand frühzeitig Gedanken über die künftige Verwendung seines Vermögens gemacht hat. Mit diesem Vermächtnis wird mehr als eine gute Tat getan. Es wird ein sehr positives und erfreuliches Beispiel gegeben, wie man über den Lebtag hinaus dem Gemeinwesen einen nachhaltigen Dienst tun kann. Daher geht mein ganz besonderer Dank an die Stifterin, der ich ein langes und gesundes Leben in ihren eigenen vier Wänden wünsche", so Geise abschließend. Die Bürgermeister-Heinrich-Fritzemeier-Stiftung erinnert an den langjährigen, ehrenamtlichen Bürgermeister der Stadt Blomberg, der 1983 im Alter von nur 62 Jahren verstarb. Sein überparteiliches Wirken war von besonderer Bürgernähe und menschlicher Wärme geprägt. Mit der Stiftung und der damit verbundenen Förderung unterschiedlicher Projekte in Bildung, Jugendhilfe, Kultur, Sport, Umweltschutz und Altenhilfe in der Stadt Blomberg, bleibt sein Name weiterhin mit der Blomberger Stadtgeschichte verbunden.
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Immobilie als Zustiftung
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