1. Liberale ziehen Bilanz

    Ortsparteitag der FDP bestätigte Vorstandsmitglieder

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    Oerlinghausen (kd). Zu einem Doppeltermin hatte der FDP-Stadtverband Oerlinghausen-Leopoldshöhe eingeladen. Am Nachmittag besuchten die Liberalen mit 35 Personen die Firma Dr. Oetker in Bielefeld. Anschließend fand am Abend der Ortsparteitag im Alten Krug in Helpup statt.

    Nach einer Gedenkminute für den verstorbenen Guido Westerwelle trug der Vorsitzende Peter Meier den 18 stimmberechtigten Mitgliedern seinen Geschäftsbericht vor. Meier verwies auf den erfolgreichen Neujahrsempfang, er erinnerte an die späte Verabschiedung des Doppelhaushalts 2014 und nannte noch einmal die Gründe für das Votum der FDP zugunsten von Dirk Becker bei der Bürgermeisterwahl. Zur Zukunft des Weberparkes gab es in der Partei noch keine abschließende Meinung. Hierüber müsse noch beraten werden, sagte Meier. Bei den Ratsmitgliedern hat es einen Wechsel gegeben. Anstelle des ausgeschiedenen Reinhard Meyer rückte Ihno Zimmermann nach. Das Mandat von Nicole Gresch-Strunk übernahm Wolfgang Gronemeier. In ihrem Bericht erläuterte die Kassiererin Nicole Gresch-Strunk, dass die Kosten für den Neujahrsempfang immer mehr ansteigen. Das Thema Finanzen soll auch noch einmal im Vorstand diskutiert werden. Bei den fälligen Wahlen wurden alle Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Vorsitzender bleibt Peter Meier, sein Stellvertreter ist Gerd Hoffmann, Schatzmeisterin ist Nicole Gresch-Strunk, als Schriftführerin fungiert Marie-Luise Asemissen. Als Beisitzer gehören Sandra Richeton, Wolfgang Gronemeyer, Michael Hanke, Lothar Jaehn, Reinhard Meyer und Ihno Zimmermann dem Vorstand an. Peter Meier bekannt, dass die nächste Betriebsbesichtigung für den 29. Juni 2016 geplant sei. Vorgesehen ist ein Besuch des Gutes Hovedissen. Als Gast berichtete der Fraktionsvorsitzende der FDP im Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Stephen Paul, über die anstehenden Probleme. Er nannte insbesondere die finanzielle Einschränkung des Gestaltungsspielraumes durch die Landesregierung. Hier laufe zur Zeit ein Gerichtsverfahren auf höchster Ebene. Nach einem alten, längst überholten Verteilungsschlüssel würden die Ballungsgebiete in NRW (Großstädte und Ruhrgebiet) besser behandelt als beispielsweise Ostwestfalen, die Eifel oder der Niederrhein. Diese "Einwohnerveredlung" müsse die Landesregierung ändern, sagte Paul. Das gelte auch für den Straßenbau, denn auf dem Lande seien mehr Straßenkilometer je Einwohner zu unterhalten als in den großen Städten oder im Ruhrgebiet.

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