HANNOVER (mk). Die Arbeitslosigkeit im März 2016 ist gegenüber dem Vormonat um 573 Personen gesunken. Der Arbeitslosenbestand blieb mit 47.063 Personen unter dem Vorjahreswert (-1.682). Die Arbeitslosenquote liegt damit über beide Rechtskreise bei 7,7 Prozent. Insgesamt hatten sich 8.918 Personen im März arbeitslos gemeldet, 264 Personen weniger als im Vorjahresmonat. Gleichzeitig gab es 9.478 Abgänge aus der Arbeitslosigkeit, 625 Personen weniger als im Vorjahresmonat. Durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, einer Ausbildung und Eintritte in Maßnahmen konnten 5.427 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden. Bei der Gruppe der 15 bis unter 25-Jährigen ist die Arbeitslosigkeit zum Vormonat auf 4.339 Personen gesunken(-36). Zum Vorjahresmonat war dies ein Rückgang um 77 Personen. Die Arbeitslosigkeit bei der Personengruppe der Ausländer stieg gegenüber dem Vorjahresmonat um 7,9 Prozent. Bei der Gruppe der Deutschen sank sie um 7,9 Prozent. Die Gruppe der Arbeitslosen, die länger als ein Jahr arbeitslos waren, kann von der positiven Entwicklung inzwischen ein wenig profitieren. Dies gilt auch für den SGB II - Bereich. In der Grundsicherung (SGB II) waren 18.478 Personen (-252 zum Vorjahresmonat) länger als ein Jahr arbeitslos. Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) waren es 1.192 Personen (-360 zum Vorjahresmonat).
Ergänzend zur gesetzlich definierten Arbeitslosenzahl veröffentlicht die Agentur für Arbeit Angaben zur Unterbeschäftigung. Dazu zählen zusätzlich zu den Arbeitslosen auch Personen, die nicht als arbeitslos gelten, aber ohne Beschäftigung waren. Die Unterbeschäftigungsquote verblieb bei 9,9 Prozent. Das Stellenangebot stieg im März zum Vormonat um 235 Stellen. Im Bestand waren 8.863 Stellen gemeldet, ein deutlicher Anstieg um 845 (+10,5 Prozent) Stellen zum Vorjahresmonat. Die Lageeinschätzung des gemeinsamen Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Hannover und des Jobcenter Region Hannover: Im Einzelhandel und Verwaltungsbereich besteht weiterhin ein erhöhter Personalbedarf. Die erhöhte Nachfrage nach Arbeitskräften im Bereich Lager/Logistik besteht weiterhin. In der Zeitarbeitsbranche ist ebenfalls ein steigender Stellenzugang zu verzeichnen, saisonal bedingt insbesondere im Handwerk.