1. Bürgerstiftung pro
Flüchtlings-Projekte

    Spender überreichen 8.000 Euro an zahlreiche Initiativen

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    LANDKREIS NIENBURG (jan). Im Januar dieses Jahres kamen mehr als 40 Ehrenamtliche, die sich um Flüchtlinge kümmern, im Nienburger Rathaus zusammen. Die Bürgerstiftung im Landkreis Nienburg hatte zu dem Treffen eingeladen, um zu erfahren, welche Unterstützung diese Ehrenamtlichen für ihre Arbeit benötigen. Mit Unterstützung von Stiftern sowie zahlreicher Spenden, konnte der Vorsitzende der Bürgerstiftung, Frank Lehmeier, nun erneut einladen und insgesamt 8.000 Euro verteilen. Bei der Übergabe in der Superintendentur an der Nienburger Martinskirche freuten sich die Vertreter der Institutionen über die finanzielle Förderung und die Anerkennung ihrer Arbeit. So kann das Nähcafé der "Flüchtlingshilfe Nienburg" jetzt weitere Nähmaschinen kaufen, damit noch viele weitere Kuscheldecken für Flüchtlingskinder entstehen. In der Samtgemeinde Mittelweser gibt es bereits ein großes Netzwerk. Die Spende ermöglicht es den Ehrenamtlichen, einen Ausflug zu organisieren, um sich dabei auszutauschen. Die Initiative "Ehrenamt vor Ort" in Rehburg wird das Geld für den Kauf zahlreicher Hilfsmittel für die tägliche Betreuung der Flüchtlinge und ihrer Familien einsetzen. Eva Meinhardt freute sich über den Zuschuss zu den Fahrkosten, die im vergangenen Jahr bei der Zusammenführung einer Familie aus Eritrea angefallen sind. Aufgrund Meinhardts Engagements ist die sechsjährige Veronique, die bei der Flucht vor dreieinhalb Jahren im Sudan verblieb, jetzt bei ihrer Mutter in Nienburg angekommen. Beim Sprotteverein können ebenfalls neue Nähmaschinen für das langjährige Nähprojekt, das für Frauen und Mädchen aller Kulturen offen steht, gekauft werden. Darüber hinaus konnte die Bürgerstiftung auch die Einrichtung einer Anlaufstelle bei Sprotte für ältere Menschen fördern. Dort können sie sich informieren, wie sie den Alltag weitgehend selbständig bewältigen können und wo sie Beratung und Unterstützung erhalten. Für die Astrid-Lindgren-Schule Nienburg war schließlich noch ein Zuschuss für den neuen Schulbus möglich.Foto: p

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