1. Arbeiten sollen im Mai beginnen

    Desolater Straßenzustand fördert den Unmut der Bürger

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    Kalletal-Hohenhausen (nl). "Der Unmut der Bürgerinnen und Bürger im Kalletal hinsichtlich des desolaten Zustandes der Hohenhauser Straße ist mehr als groß. Eine Vielzahl von Schlaglöchern, deren Tiefe wohl das zulässige Maß bei Weitem überschreitet, sind in der Straße zu finden. Es baut sich ein Stimmungsbild auf, dass den Landesbetrieb Straßen insgesamt in ein schlechtes Licht stellt", schreibt Kalletals Bürgermeister Mario Hecker in seinem Brief an Straßen.NRW, in dem er um Antworten zum weiteren Bauverfahren bat. In der jüngsten Ratssitzung hat er seinen Brief und auch die Antworten öffentlich gemacht.

    Laut Landesbetrieb Straßen sollen in der vergangenen Woche die Unterlagen zur Ausschreibung für die Umlegung der Versorgungsleitungen verschickt worden sein, so dass die Vergabe in der 16. Kalenderwoche erfolgen könnte und die Arbeiten ab dem 9, Mai geplant sind. Anfang August sollten die Versorgungsleitung in der Hohenhauser Straße alle verlegt sein –"jedoch ohne die Verlegung der Wasserleitungen des Wasserbeschaffungsverbandes Hohenhausen", wie der Landesbetrieb anmerkt. Hier konnte noch keine einvernehmliche Regelung mit dem WBV Hohenhausen bezüglich deren Leitungsumverlegung gefunden werden. Das Bauvorhaben wird dennoch weiter betrieben. Ein wichtiger Punkt sind auch die verkehrsregelnden Maßnahmen für die Dauer der Bauzeit – wie die Aufrechterhaltung Busverkehrslinien mit Anfahren des Schulzentrums, die Einrichtung der Umleitungsstrecken für großräumigen Verkehr sowie die Regelungen für den innerörtlichen beziehungsweise Anliegerverkehrs. Hier erklärte Straßen.NRW, das mit dem Busbetreiber für die Anfahrt zum Schulzentrum, der Polizei und Vertretern der Gemeinde sowie auch den Schulvertretern gesprochen wurde, so dass in Kürze ein Verkehrskoordinierungstermin stattfindet, bei dem alle Regelungen vorgestellt werden sollen. Im Mai/Juni sollen dann die Straßen-, Stützwand-, Gehweg- und Kanalbauarbeiten ausgeschrieben werden. Der Baubeginn soll dann nach Fertigstellung der Leitungsverlegungen und nach Vorlage der genehmigten Ausführungsplanung und geprüften Statik der Stützwand voraussichtlich im Oktober/November 2016 erfolgen – am Beginn der Baustrecke, etwas an der Zufahrt St. Marien-Kirche. Die Bauarbeiten werden sich laut Landesbetrieb Straßen NRW über etwa zwei Jahre erstrecken. Mario Hecker fragte bei der Behörde aber auch nach, wann die Anlieger und Bürger denn über die verkehrlichen Maßnahmen während der Bauzeit und die Baumaßnahme an sich informiert werden? Hier führte die Regionalniederlassung Ostwestfalen-Lippe aus, dass eine Information der Anlieger/Öffentlichkeit zu den geplanten Straßenbauarbeiten und Sperrungen erfolgt – nach der Auftragsvergabe und Vorliegen des Bauzeitenplanes. "Während der Ausführung werden die Anlieger durch die ausführende Baufirma über Wechsel der Bauabschnitte und Umstellungen in der Verkehrsführung/Umleitung informiert", so die Aussage der Behörde in Bielefeld.

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