Blomberg (la/lig). Seit mehr als zehn Jahren gibt es das Afrikaprojekt für die siebten Klassen der Realschule Blomberg. Doch nun war es das letzte Mal. Da die Realschule ausläuft, war dies der letzte siebte Jahrgang, der die Afrikatage erlebte.
Wie in den vergangenen Jahren, war das Projekt auch dieses Mal wieder ein voller Erfolg, berichtet Schuleiter Adolf Oord. Die Schüler konnten in verschiedenen Workshops basteln, afrikanisch kochen und trommeln. Referenten des Eine-Welt-Netz Münster berichteten über ihre persönlichen Erfahrungen auf dem afrikanischen Kontinent. Diesjähriger Schwerpunkt waren die Länder Burundi, Namibia und Südafrika. Besonders der Alltag der Kinder und Jugendlichen in diesen Ländern war für die Schüler interessant, wie viele Nachfragen zeigten. Die afrikanischen Gäste Mathias Ntiroranya und Mor Ba, die die Afrikatage seit vielen Jahren begleiten, vermittelten Lebensfreude und Improvisationstalent, die wir mit dem afrikanischen Kontinent verbinden. So trägt dieses Projekt zum Verständnis anderer Lebensweisen und Kulturen bei, eine Kompetenz, die in unserer Zeit nicht zu unterschätzen ist. Am Ende bedankten sich die Organisatoren bei den Gästen, die über Jahre einen wichtigen Beitrag zum Profil der Realschule beigetragen haben.
