1. Kindeswohlgefährdung erkennen JULEICA-Fortbildung am 16. April / Anmeldung bis 11. April

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    WUNSTORF (tau). "Nicht wegsehen – Kindeswohlgefährdung erkennen und richtig handeln" lautet die gemeinsame Fortbildung des Stadtjugendring Wunstorf und des Kirchenkreis-Jugenddienstes am Samstag, dem 16. April, von 10 bis 18 Uhr. Eingeladen sind alle Inhaber einer gültigen JULEICA und alle Teilnehmer einer aktuell laufenden JULEICA-Ausbildung, die in einer Wunstorfer Jugendgruppe oder Verein aktiv tätig sind. Die Teilnehmer lernen von der erfahrenen Referentin Jutta Stenzel, sich bei möglicher Kindeswohlgefährdung von betreuten Kindern im Verein oder in der Jugendgruppe angemessen zu verhalten. Eine Anmeldung per E-Mail ist bis 11. April möglich an info@Stadtjugendring-Wunstorf.de. Hier können auch weitere Informationen angefragt werden.

    "Wegsehen ist Hilfe für den Täter, das Opfer hat nie Schuld", ist ein Leitsatz von Stenzel. Ein Wegsehen des Jugendleiters hilft weder dem gefährdeten Kind noch dem Jugendleiter selbst, der rechtlich dafür belangt werden kann. Aber woran eine Gefährdung richtig erkennen? Was muss der Jugendleiter bei einem Verdacht nun machen? An vielen Fallbeispielen und in Gruppenarbeit wird die Referentin ein Gespür entwickeln lassen, um in der eigenen Arbeit eine potentielle Gefährdung richtig abzuschätzen. Die Sicherheit der Betreuer im Umgang mit den Eltern des potentiell gefährdeten Kindes und den Behörden soll gestärkt werden. Indikatoren-Checklisten, Einschätzungsfaktoren und Problembereiche werden vorgestellt, Konfliktlösungen angesprochen. "Nachdem viele Wunstorfer Vereine im letzten Jahr der Rahmenvereinbarung der Region Hannover gem. §72a SGB VIII beigetreten sind, soll diese Fortbildung nun das Thema Kindeswohlgefährdung in der Vereinspraxis stärker beleuchten und die Jugendleiter stärken", so der erste Vorsitzende des Stadtjugendring Wunstorf, Holger Battermann. "Es ist toll und wichtig, dass wir diese wichtige Fortbildung zudem kostenlos anbieten können", freut sich Kirchenkreisjugendwartin Beate Degener. Sogar für das gemeinsame Mittagessen müssen die Teilnehmer nichts bezahlen.

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