1. Umzug verlief zügig und ohne Probleme

    DRK-Kita bezieht Unterstufentrakt in der Erich-Kästner-Schule Augustdorf

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    Augustdorf (ck). Endlich hat die DRK-Kindertagesstätte eine feste Heimat gefunden. Nach sieben Monaten in der provisorischen Unterkunft am Schlingsbruch ist die Kita mit Sack und Pack in die neuen Räumlichkeiten an der Haustenbecker Straße 2 umgezogen. Eltern, Kita-Personal und eine Gruppe von Augustdorfer Soldaten, die mit Laster und Pritschenwagen vorfuhren, schleppten gemeinsam Kisten, Kartons, Bettchen, Stühle, Wäsche, Teppiche, Gardinen, Spielgeräte und vieles mehr.

    Bereits am Vortag hatten viele Eltern mehr als drei Stunden lang geholfen, in der provisorischen Container-Unterkunft zahlreiche Kisten gepackt und Kartons auf den Müll oder in andere Einrichtungen transportiert. "Die aktive Mithilfe der Eltern war einfach toll! Sie sorgen sogar heute für das Mittagsessen", berichtet Kita-Leitung Kim Sarah Kiokios begeistert. Zwei Familien hatten eine besondere Überraschung für die Kita-Leitung mitgebracht: Einen 7,5-Tonner, der den Umzug innerhalb kürzester Zeit ermöglichen sollte. Die Idee, die Bundeswehr um Hilfe zu bitten, kam von einer Kollegin einer anderen Kita, die selber schon positive Erfahrungen mit den Soldaten gemacht hatte. Dank der breiten Unterstützung musste die Kita keinen Tag schließen; bereits am Montagmorgen um 7 Uhr der konnte normale Betrieb starten, freute sich Regina Stipp, Geschäftsführerin der DRK-Jugendhilfe und Familienförderung: "Natürlich ist dann noch nicht alles an seinem Platz, aber so ist das ja nach einem Umzug." Sieben Monate hatte der Umbau des früheren Unterstufentraktes der Erich-Kästner-Hauptschule gedauert. Jetzt präsentieren sich die Räumlichkeiten als großzügige und helle Kita. Auf etwa 600 Quadratmetern ist Platz für 51 Kinder. "Wir haben hier drei Gruppen, 10 Kinder in der U3-Gruppe, 20 Kinder bei den Zwei- bis Sechsjährigen und 21 Kinder in der Drei- bis Sechsjährigen-Gruppe", erzählt Regina Stipp. Jede Gruppe hat einen eigenen Küchenbereich, zwei der Gruppen haben Schlafräume mit je etwa zehn Bettchen. Außerdem gibt es für alle eine große Gemeinschaftsküche, einen Mitarbeiterraum, einen Differenzierungsraum und einen sehr großzügiger Flurbereich. Die rund 1.200 Quadratmeter große Außenanlage wurde nach den Plänen einer Gartenarchitektin angelegt und verspricht dank Bobbycar-Bahn, Wasserspielanlage, Kletterpferd, Doppelschaukel, Balancierbalken und mehrerer Sandkästen jede Menge Spielspaß. Etwa 1 Million Euro hat die Gemeinde für die neue Kita ausgegeben. "Wir hatten im Haushaltsplan 2015 für die den Umbau 950.000 Euro vorgesehen und sind bis jetzt auch im Kostenrahmen geblieben. 56.000 Euro haben wir für die Kita-Einrichtung ausgegeben", berichtete Bürgermeister Dr. Andreas Wulf, der sich vor Ort ein Bild vom Umzug machte.

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