1. Leiharbeiter in Lippe

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    Kreis Lippe. "2. Klasse-Jobs" stehen in der Kritik: Heimische Bundestagsabgeordnete sollen sich für die rund 2.460 bei der Arbeitsagentur registrierten Leiharbeiter im Kreis Lippe stark machen – und sich in Berlin für ein Gesetz gegen ungleiche Bezahlung einsetzen. Das hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) gefordert. "Nach dem Veto von CDU und CSU in der Bundesregierung steht das Gesetz gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen wieder auf der Kippe", sagt Armin Wiese. Der Geschäftsführer der NGG Detmold-Paderborn warnt davor, dass "Billig-Jobs" ohne ein Gesetz zum Dauerzustand werden könnten. Zudem stehe die Einhaltung des Koalitionsvertrags auf dem Spiel. Darin hatten sich Union und SPD darauf geeinigt, klare Regeln gegen den "Wildwuchs" bei diesen Beschäftigungsverhältnissen einzuführen. "Bei Werkvertrag und Leiharbeit machen die Beschäftigten oft denselben Job wie die Stammbelegschaft – bekommen dafür aber viel weniger Geld. Der Gesetzentwurf von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles sieht vor, dass Leiharbeit künftig auf 18 Monate begrenzt wird.

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