1. Hohe Aufklärungsquote der Polizei

    Anzahl der Verkehrsunfälle steigt leicht auf 793 an / Ein Toter bei den Unfällen

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    WUNSTORF (gi). Im Dienstbezirk des hiesigen Polizeikommissariates wurden im vergangenen Jahr 793 Verkehrsunfälle aufgenommen. "Das ist eine leichte Steigerung um 33 Fälle", sagten der Leiter der Dienststelle, Dirk Hallmann und der Leiter Einsatz und Streifendienst, Hans-Jürgen Bliedung. Bemerkenswert ist, dass 613 Unfälle in geschlossenen Ortschaften passieren. Es wurden 173 Unfälle mit einem Menschenschaden aufgenommen, ein Verkehrsteilnehmer (Fußgänger auf der L392-Kanalbrücke) wurde getötet. Die Zahl der Schwerverletzten liegt bei 26, unter den 194 Leichtverletzten sind 52 Radfahrer. In 64 Fällen (2015 waren es 43) wurde die Vorfahrt nicht beachtet, die Geschwindigkeit war 35 Mal zu hoch, beim Abbiegen gab es 26 Unfälle. Bei den Schwerverletzten waren zehn Verkehrsteilnehmer älter als 65 Jahre. Die Zahl der sogenannten Baumunfälle verdoppelte sich von 9 auf 18, es gab keine Toten. An den Verkehrsunfällen waren 70 Radfahrer und 29 Fußgänger beteiligt. Der Anteil der Fahranfänger und Mitfahrer zwischen 18 bis unter 25 Jahren lag bei den Schwerverletzen bei zwei und bei den Leichtverletzten bei 31 Fällen. Weil es verstärkte Kontrollen gab, hat sich die Zahl der Fälle bei Fahrten unter Alkohol-, Drogen– und Medikamentenmissbrauch von 58 auf 77 erhöht. Verkehrsunfälle unter dem Einfluss von Drogen gab es in vier Fällen, unter Alkoholeinflusss in zwölf. Bekannt geworden sind 222 Fälle von unerlaubtem Entfernen vom Unfallort. Die Aufklärungsquote ist hoch, fast jeder zweite werde ermittelt. Unfallschwerpunkte sind nicht auszumachen. Hallmann und Bliedung appellieren an alle Verkehrsteilnehmer sorgsam, vorausschauend und rücksichtsvoll zu fahren. Jeder sollte ein Kavalier der Landstraße sein. Foto: gi

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