1. Heimat auf Schusters rappen entdecken

    Lippischer Heimatbund gibt Jahresprogramm Wandern heraus

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    Kreis Lippe (rto). Der Lippische Heimatbund sagt von sich, mit 12.500 Mitgliedern die größte Bürgerbewegung in Lippe zu sein. Mit siebzig Ortsvereinen und neun Fachstellen engagiert sich der Heimatbund im Sinne des Heimatgedankens. Einen großen Stellenwert hat dabei das Wandern.

    Neben den aktiven Wandergruppen in den Ortsvereinen bereitet auch die Fachstelle Wandern immer noch ein Jahresprogramm mit ganz besonderen Wanderangeboten vor. Auch in diesem Jahr hat die Fachstelle, in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern, zehn ausgesuchte Wanderungen im Angebot. Das Jahresprogramm führt kleine Wanderungen, Angebote für Familien und natürlich auch Strecken für passionierte Wanderer auf. Die Wanderstationen in diesem Jahr sind Detmold, Oerlinghausen, Lippes Südosten, Extertal, Dörentrup, Kalletal und Lage. "Diese Wanderungen zeigen, wie schön sich unsere Heimat auf ,Schuster’s Rappen’ erkunden lässt", sagte der Vorsitzende des Heimatbundes, Friedrich Brakemeier, bei der Vorstellung des Jahresprogramms. Zusammen mit Fachstellenleiter Johannes Kopel-Varchmin, Heimatbund-Geschäftsführerin Yvonne Hübner und Vertretern aus den Ortsvereinen stellte Brakemeier aber nicht nur das Jahresprogramm vor: Die zehn ausgesuchten Angebote werden ergänzt durch das vom Heimatbund und seiner Fachstelle erstellte Buch "Lippe zu Fuß erleben”, in dem weitere 28 Wanderungen zu finden sind. Während der Flyer, der auch die Aktionstage des Heimatbundes beinhaltet, unter "www.lippischer-heimatbund.de" zum Download zu finden ist, können interessierte Wanderfreunde das Buch für 14,80 Euro unter der Telefonnummer (05231) 627911 oder per E-Mail an "info@lippischer-heimatbund.de" bestellen. Wie Friedrich Brakemeier betonte, werden unter der Leitung von Johannes Kopel-Varchmin circa 1.000 Kilometer im Kreisgebiet von 20 Ehrenamtlichen sowie 41 Wander- und Wegewarten gekennzeichnet und betreut. Die Vorstellung der beiden Publikationen des Heimatbundes blieb aber auch nicht ganz ohne Kritik am zukünftigen Wanderkompetenzzentrum am Hermannsdenkmal. Der Heimatbund, der Teutoburger Wald Verein und der Eggegebirgsverein hätten auf Grund ihrer langjährigen Betreuung und des ehrenamtlichen Einsatzes der Mitglieder umfangreiches Wissen über die Wanderwege und somit auch Kenntnis über die Stellen, wo nachgebessert werden müsse, sagte Johannes Kopel-Varchim. "Wenn am Ende das Ziel steht, das Wegenetz so zu gestalten, dass Wanderer die Natur- und Kulturdenkmäler auf längeren, aber auch auf kurzen Wegen auf gepflegten Wegen erreichen können, müssen wir zusammenarbeiten. Touristen, aber auch die lippischen Wanderer brauchen klare Angebote und Wegführungen. Da sind die Verantwortlichen des Kreises gefragt. Sie müssen sich um die rechtlichen Belange kümmern. Dafür benötigen wir die staatlichen Stellen die solche Dinge, wie nötige Verhandlungen mit Grundeigentümern regeln", sagt Johannes Kopel-Varchmin abschließend.

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