1. Günstiges aus zweiter Hand

    Kleiderladen der Caritas-Konferenz in Oerlinghausen machte auf sich aufmerksam

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    Oerlinghausen (kd). Mit einem Tag der offenen Tür stellte sich der Kleiderladen der Caritas-Konferenz St. Michael Oerlinghausen vor. Die Einrichtung im Keller des katholischen Gemeindehauses wurde rege genutzt. "Helfen Sie mit, anderen zu helfen – das bringt Freude für den Gebenden und den Nehmenden". Mit diesem Appell von Grete Bories nahm der Kleiderladen vor rund 40 Jahren seine Arbeit auf. "Viele Helfer unterstützten schon damals das Projekt und auch heute besteht unser Team aus 17 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen", berichtete Elisabeth Hölscher, Vorsitzende der Caritas-Konferenz St. Michael.

    Auf rund 100 Quadratmetern wird eine große Auswahl an Damen-, Herren-, Kinder- und Babykleidung sowie Bettwäsche und Handtücher angeboten. Die Preise liegen zwischen 50 Cent und 3,50 Euro. "Die Stücke, die wir in unserem Kleiderladen annehmen, müssen allerdings heil und sauber sein", sagte Elisabeth Hölscher. Für Kinderwagen reicht der Platz allerdings nicht aus. Im Kleiderladen wird deutlich, dass ein großer Bedarf an günstiger Kleidung besteht. Nicht nur Arbeitslose und Asylbewerber nutzen das Angebot. Auch Senioren mit einer kleinen Rente und Beschäftigte mit niedrigen Löhnen suchen den Kleiderladen auf. Insbesondere Familien mit Kindern sind von Armut betroffen, haben die Mitarbeiterinnen festgestellt. Ein regelmäßiger Austausch besteht mit der Kleiderkammer in der Flüchtlingsunterkunft in der ehemaligen Hellweg-Klinik. Vom Erlös des Kleiderladens wird die Caritas-Arbeit in Oerlinghausen und Leopoldshöhe unterstützt. Geöffnet ist der Kleiderladen (mit Ausnahme der Schulferien) an jedem Dienstag von 15.30 bis 17 Uhr. Ansprechpartnerinnen sind Martina Pohlmann, Gilla Ludwig und Lucia Kohlmeyer.

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