1. Drei Jahre im Zeichen der Energiewende

    Stelle der Klimaschutzbeauftragten läuft aus

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    Lemgo (nr). Lemgo radelt viel – auch für den Klimaschutz. Angestoßen hat das Regine Thamm-Wind. Drei Jahre lang hat sie als Klimaschutzbeauftragte für Lemgo viele Klimaschutzprojekte und Bürgerberatungen zu Energieeinsparungen und Energiewende ins Leben gerufen. Mitte März ist ihr Vertrag ausgelaufen. Aufhören, wenn die ersten Projekte ins Rollen gekommen sind, Kontakte zu Organisationen stehen, die für den Klimaschutz relevant sind, und die Ideen im Bereich Energiewende nur so sprudeln. Regine Thamm-Wind verlässt Lemgo mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ihre halbe Stelle, die für die Dauer von 3 Jahren vom Bundesministerium für Energie und Umwelt gefördert worden ist, ist am Donnerstag ausgelaufen. Ob Thermografie-Spaziergänge, Beratungsaktionen mit dem Energie- und Umweltzentrum oder Aktionen rund um das Energiesparen mit Lemgoer Bürgern – großes Ziel war immer, die Bürger in Sachen Umweltschutz zu informieren und zu sensibilisieren. Blickt man auf die Akzeptanz von Projekten, wie dem Stadtradeln, den Pedalec-Touren, dem Klimaschutzpreis oder auch der Vortragsreihe zu "Kleider, Klima und Konsum", scheint Lemgo auf dem Weg zu mehr Umweltbewusstsein zu sein. "Mein großes Ziel war und ist es, das Engagement der Bürger zu fördern. Da wäre ein Ausweiten der Angebote rund um die Energiewende sicherlich ein wichtiger Schritt." In den drei Jahren ihrer Tätigkeit in Lemgo sind die Infopunkte in der Bücherei, dem Bürgerhaus oder dem Bauamt mit dem kostenlosen Material zu allen relevanten Umwelthemen entstanden. Auch die Tipps auf den Stadtbusmonitoren oder die Ausweitung des Projekts "Energiesparen macht Schule" auf die Nachmittagsbetreuung hat sie initiiert.

    Die Postkartenserie zum Klimaschutz (siehe Titel dieser Ausgabe), ist dann ein letztes Projekt für Lemgo gewesen. Beruflich geht es für sie nach Herford – auch für den Klimaschutz. Sie freut sich auf die neue Aufgabe, wäre aber gerne in Lemgo geblieben. "Es ist viel Bewegung in der Stadt", sagt sie. "Bisher haben wir bequem von Rohstoffen und billigen Arbeitskräften profitiert. Es wird Zeit, dass wir versuchen, eine Wertschätzung für diese Bereiche zu entwickeln und vorsichtiger damit umzugehen."

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