1. Ausschuss fasst Grundsatzbeschluss

    Ab 2017/2018 sollen die ersten Ganztagsgrundschulen eingerichtet werden

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    WUNSTORF (tau). Der Beginn eines weiten Weges soll es sein, das Konzept zur Einrichtung von Ganztagsgrundschulen in Wunstorf. Die ambitionierte Planung sieht vor, innerhalb eines Zeitraums von zehn Jahren alle Wunstorfer Grundschulen nach und nach in offene, teilgebundene oder gebundene Ganztagsschulen umzuwandeln, so der Wortlaut eines Grundsatzbeschlusses, den der Schulausschuss zuletzt einstimmig gefasst hat. Für die Mammutaufgabe sind geschätzt 13,5 Millionen Euro notwendig. Eine Schule pro Jahr soll demnach fit gemacht werden für den Ganztagsbetrieb. Ab dem Schuljahr 2017/2018 geht es los. Berücksichtigt werden zunächst nur jene Schulen, deren Gremien bereits einen Beschluss pro Ganztagsschule vorweisen können. Laut Vorlage der Stadt sind das die Stadtschule sowie die Grundschule in Klein Heidorn. Darüber hinaus hat aber auch der Schulvorstand der Grundschule Steinhude bereits eine entsprechende Entscheidung getroffen und der Verwaltung vorgelegt. Über eine endgültige Reihenfolge soll erst in einem zweiten Schritt entschieden werden. Der Grundsatzbeschluss liefere zunächst den Rahmen, so der Erste Stadtrat Carsten Piellusch. Zweifel daran äußerte Großenheidorns Ortsbürgermeister Manfred Wenzel. In der Vorlage der Verwaltung sei schließlich von einer ersten und einer zweiten Umsetzungsphase die Rede und damit eine gewisse Reihenfolge bereits vorgezeichnet, so Wenzel. Er wollte im Protokoll der Sitzung vermerkt wissen, dass die Abfolge offenbleiben und im konkreten Fall nach vorliegenden Konzepten entschieden werden solle, welche Schule als nächstes umgewandelt wird.

    Ausgeklammert ist die Albert-Schweitzer-Schule. Sie soll in den Jahren 2016 bis 2018 endlich die seit Jahren immer wieder aufgeschobene Innensanierung bekommen. In diesem Zuge werden bauliche Anpassungen gleich mit vorgenommen, um Inklusion, aber auch einen Ganztagsbetrieb zu ermöglichen.

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